Die Geisen-brunner Feuerwehrleute besuchten ihr ehemaliges Feuerwehrauto in Römershofen.

Vor zwei Jahren suchte die Feuerwehr Römershofen ein neues oder gebrauchtes Feuerwehrauto. Das wurde über das Internet in Geisenbrunn gefunden. Geisenbrunn liegt etwa 22 Kilometer westlich vom Stadtzentrum in München, zwischen Germering und Gilching. Es ist ein Ortsteil der Gemeinde Gilching und hat inzwischen rund 1500 Einwohner.

Nachdem die Römershofener das Auto damals vor Ort angeschaut hatten, war man sich schnell über den Kauf einig geworden. Das Auto trat im Frühjahr 2017 seinen Dienst im Königsberg Stadtteil an.

Vereinbarung

Zum Kaufvertrag wurde damals versprochen, dass man sich gegenseitig einlade und die Kameradschaft zwischen den beiden Wehren pflegen werde. In den letzten Jahren war bereits eine Abordnung der Feuerwehr Römershofen in Geisenbrunn zu Besuch. Am zurückliegenden Wochenende reiste die Partner-Feuerwehr aus Oberbayern mit dem Bus an. 32 Feuerwehrleute interessierten sich dafür, wo ihr geliebtes altes Feuerwehrfahrzeug gelandet ist.

Vormittags haben sie Römers-hofen besucht sowie das Auto und das Feuerwehrhaus betrachtet. Zwischen den Feuerwehren beider Ortschaften kam es bei dem Treffen zu einem regen Austausch. Einige Geisen-brunner meinten zudem, dass ihnen ihr altes Auto lieber sei als das neue, das als Ersatz angeschafft wurde, und schwelgten ein wenig in Erinnerungen über die damalige Anschaffung im Jahr 1990 sowie einige Einsätze, die mit dem Auto, das heute in Römershofen steht, durchgeführt wurden.

Werks- und Stadtführungen

Bei ihrem Ausflug in den Haßgau bekamen die Gäste eine Werksführung bei den Fränkischen Rohrwerken in Königsberg. Dabei wurde auch die Werksfeuerwehr besichtigt. Ferner fand eine Stadtführung in Königsberg statt.

Den Ausklang des Besuches bildete ein gemütliches Beisammensein beim Unfindener Braufest. Bevor die Gäste aus dem Landkreis Starnberg das Fest verließen, sagten die Römershofener zu, ebenfalls zu einem Gegenbesuch zu kommen.

Am Sonntag auf der Heimfahrt lernten die Geisenbrunner noch Bamberg bei einer Stadtführung kennen. Dazu gab es auch eine Brauereiführung. sn