"Kleinanzeigen"-Betrug: Oberfränkin fällt auf gefälschte E-Mail herein - fast 1000 Euro weg

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Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen auf Verkaufsplattformen wie "Kleinanzeigen". Nutzer sollten besonders vorsichtig bei Zahlungen über unsichere Kanäle sein.

Die Polizei in Ludwigsstadt warnt aktuell vor wiederkehrenden Betrugsmaschen auf Verkaufsplattformen wie "Kleinanzeigen", bei denen Täter versuchen, Nutzerkonten zu übernehmen oder unberechtigte Zahlungen auszulösen. Ein aktueller Fall aus Tettau verdeutlicht die Gefahr solcher Methoden: Am Montag (12. Januar 2026) wurde eine Frau Opfer eines solchen Betrugs und ist nun einen hohen dreistelligen Betrag los.

Wie die Polizei berichtet, bot die Privatperson auf einer Onlineplattform einen Artikel zum Verkauf an. Nach Kontaktaufnahme durch einen vermeintlichen Käufer wurde zunächst eine Zahlung über einen externen Bezahldienst vorgeschlagen. Später wurde der Geschädigten mitgeteilt, die Zahlung solle über die Funktion "Sicher bezahlen" erfolgen. Unmittelbar danach erhielt sie eine E-Mail, die den Anschein erweckte, von der Verkaufsplattform zu stammen. Über einen Link in der E-Mail wurde sie aufgefordert, sich mit ihren Bankdaten und einem TAN-Code zu verifizieren. Tatsächlich handelte es sich bei der Mail aber um eine Fälschung.

Kleinanzeigen-Betrug: Frau aus Tettau verliert fast 1000 Euro nach gefälschter E-Mail

Nachdem die Frau die geforderten Daten eingegeben hatte, erhielt sie kurz darauf von "Kleinanzeigen" eine Warnmeldung. Als sie danach ihren Kontostand überprüfte, musste sie feststellen, dass eine unberechtigte Zahlung von knapp 950 Euro abgebucht worden war. Die Betrogene hat daraufhin Anzeige bei der Polizeiinspektion Ludwigsstadt erstattet.

Neben fingierten Zahlungsabwicklungen versuchen Betrüger auch, an Zugangsdaten zu gelangen, und verfahren in ähnlicher Form. Meist versenden die Täter gefälschte E-Mails, die den Anschein erwecken, von der Verkaufsplattform zu stammen. Darin erhalten die Opfer einen Link mit der Aufforderung, sich mit den Zugangsdaten zu verifizieren. Sobald die Daten eingegeben wurden, hat der Täter vollen Zugriff auf den Account. Übernommene Nutzerkonten werden wiederum missbräuchlich für betrügerische Zwecke verwendet.

Die Polizei rät in dem Zusammenhang:

  •  Geben Sie Ihre Zugangsdaten für Verkaufsplattformen sowie Ihre Bank- oder Kreditkartendaten niemals über Links in E-Mails oder Chatnachrichten ein.
  • Zahlungen sollten ausschließlich über die Plattform selbst abgewickelt werden, nicht über externe E-Mails, Links oder Chats.
  • Nutzen Sie sichere Zahlungsmethoden.
  • Kontrollieren Sie Absenderadressen und Links sehr sorgfältig.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Melden Sie verdächtige Nachrichten sofort dem Betreiber der Plattform und ändern Sie umgehend Ihre Passwörter

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © Monika Skolimowska/dpa