Auch wenn es um eine Verringerung der Lagermengen und der Abfallarten ging, ließ sich der Pettstadter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung genau erklären, was sich auf der Umweltstation der Firma Matthäus Metzner ändern soll. Das zwischen dem Dorf und der B 505 angesiedelte Recycling-Unternehmen hatte beim Landratsamt Bamberg angezeigt, künftig weniger gefährliche beziehungsweise umweltrelevante Abfallstoffe umzuschlagen.
Davon betroffen sind zum Beispiel Dämmstoffe, die Asbest enthalten; vermengter Bauschutt mit Anteilen von Kaminabbruch; Oberflächenmaterial, das mit Öl kontaminiert ist usw. Gefährliche Stoffe sollen künftig nur noch von Mulde zu Mulde bewegt werden, also ohne mit dem Boden der Umweltstation in Berührung zu kommen. Bürgermeister Jochen Hack (FWG) warb im Gemeinderat um Zustimmung zu dem Änderungsantrag, weil dadurch die "Risiken reduziert" würden.