Windheim

Blick in den Sternenhimmel

Nordflügel im "Haus der Familie" ist bezugsfertig
"Haus- und Hof-Raumausstatter" Wolfgang Bauer beim Anbringen der Sockelleiste.
"Haus- und Hof-Raumausstatter" Wolfgang Bauer beim Anbringen der Sockelleiste.
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Windheim . Und wieder ist es nur ein Katzensprung von Europa nach Amerika und Asien: Mit dem 7. Februar, dem Tag der Eröffnung des Nordflügels, sind die letzten Zimmer im "Haus der Familie" bezugsfertig. Hier sind die Stockwerke nämlich aufgeteilt - im Erdgeschoss sind die Zimmer nach europäischen Städten benannt, im Obergeschoss finden sich amerikanische Städtenamen und im Dachgeschoss erhielten die Zimmer asiatische Namen. Die zugehörigen Pflegebäder auf den einzelnen Stockwerken wurden nach Seen benannt. Seit August vergangenen Jahres sägten, schraubten, bohrten und hämmerten hier die Handwerker und was sie geleistet haben, das kann sich sehen lassen. Die Verbindung zwischen dem Neubau und dem vorhandenen Gebäude darf als sehr gelungen bezeichnet werden. "Der Nordflügel ist auf dem neuesten technischen Stand", sagt Peter Martin, Geschäftsführer der Martin Schnapp GmbH und stellvertretender Heimleiter. Das heißt, Rauchmelder sind ebenso angebracht wie eine Fluchtwegebeleuchtung, die Rufanlage wurde erneuert und es steht eine Satellitenanlage für den TV-Anschluss in den Zimmern zur Verfügung. "Dadurch, dass regional ansässige Handwerker vor Ort gearbeitet haben, ist alles reibungslos verlaufen", lobt Martin die Arbeit der beteiligten Firmen. Zum Teil wurden im Obergeschoss in den Schrägen neue Dachfenster angebracht - hier ist der Blick auf den Sternenhimmel bei klarem Wetter garantiert. Zehn Einzelzimmer und fünf Doppelzimmer sind neu entstanden, sie bieten Platz für 20 Bewohner. Insgesamt gibt es im "Haus der Familie" Plätze für 52 Bewohner, deren Durchschnittsalter derzeit 95 Jahre beträgt. 20 Angestellte kümmern sich in Windheim um die Bewohner, auf seine Mitarbeiter ist Martin ganz besonders stolz, denn sie haben auch bei der Grundreinigung kräftig mit angepackt.. "Die Umbaumaßnahme war natürlich mit viel Lärm und Staub verbunden, während der ganzen Zeit waren die Mitarbeiter immer sehr engagiert", erklärt Martin.
Anja Vorndran