Nachdem erst vor kurzem am Rande des Lichtenfelser Friedhofs naturnahe Baumgrabstätten errichtet wurden, von denen bereits einige belegt sind, ist nun auch auf dem Schneyer Friedhof eine naturnahe Bestattung möglich.

Eine Linde bildet jeweils den Mittelpunkt von zwei Baumgrabstätten, die im Wurzelwerk des Baumes unter einer kreisförmigen Graniteinfassung 17 Grabstellen enthalten, die jeweils zwei Urnen aufnehmen können. Eine Baumgrabstätte kann somit 34 Urnen aufnehmen. Die einzelnen Grabstellen sind mit einem Findling aus heimischem Gestein versehen, der beschriftet werden kann. Es ist aber auch eine anonyme Bestattung möglich.

Die Baumgrabstätten wurden von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs mit seinem Vorarbeiter Wolfgang Bauernschmitt angelegt. Die Belegung ist ab sofort möglich. Nach Angaben der Leiterin des Friedhofsamtes, Angelika Seidel, belaufen sich die Kosten für das Nutzungsrecht für 30 Jahre auf 600 Euro. Es sind nur biologisch abbaubare Urnen zulässig. Bürgermeister Andreas Hügerich verwies darauf, dass nach der Anlegung einer Urnenstelengrabstätte vor zwei Jahren nun eine weitere Urnengrabstätte auf dem Schneyer Friedhof geschaffen wurde. thi