Zehn Akkordeonspieler haben ihre erste Prüfung beim Akkordeon-Lehrer-Verband (ALV) erfolgreich abgeschlossen. Im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Buchbach nahmen die Nachwuchssolisten ihre Urkunde entgegen. Es handelte sich um Schüler überwiegend aus der Rennsteigregion in den Landkreisen Kronach und Sonneberg. Die Prüfung, der sich auch vier Erwachsene stellten, bezog sich auf einen theoretischen und praktischen Teil, in dem Rhythmik, Tempo, Tonung und Spielweise beurteilt werden.

Zuvor hatte es aber große Nervosität und Prüfungsangst gegeben. Diese zu überwinden, dazu verhalfen ermutigende Worte von Musiklehrer Markus Häßler, der seit etwa zwei Jahren die Schüler an den Instrumenten ausbildet. Häßler ist Musikdirektor im internationalen Chorverband (ICV). Seit sechs Jahren ist er Chorleiter der Sängervereinigung "Edelweiß" Windheim. Dazu wählte ihn die Sängergruppe Frankenwald zu ihrem Gruppenchorleiter, in der er für 40 Chöre im Kreis Kronach zuständig ist. Darüber hinaus ist er auch Kreischorleiter im Sängerkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels. Der 37-Jährige ist für mehrere Kulturträger als Dirigent und Chorleiter im Einsatz und schätzt das Singen im Chor sowie Musizieren an Instrumenten als Kulturgut. So gründete er vor einigen Jahren die Musikschule Fröhlich, die in Thüringen wie im Frankenwald und besonders in der Rennsteigregion den Nachwuchs an Musik und Gesang heranführt.

In Zusammenarbeit mit dem unabhängigen ALV hat er ein besonderes Angebot für Musikschüler entwickelt. Sein Motto: "Wer früh genug mit der Musik beginnt, kann es damit weit bringen." Weiter sagt er: "Im Leben ist es wichtig, feste Ziele vor Augen zu haben. Daher wird allen Musikschülern eine persönliche musikalische Laufbahn vorgeschlagen. Das Ziel ist, das ALV-Schüler-Zertifikat zu erreichen. Neueste Studien ergaben, dass immer mehr Kinder Verhaltensauffälligkeiten aufweisen und die einfachsten Dinge des Alltags nicht mehr beherrschen. Menschen, die Musik machen entwickeln Ausdauer, Zielstrebigkeit, Team-Fähigkeiten, Kreativität und Sinn für Kultur." eh