Mit Hans-Dieter Groppweis begeht eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit heute ihren 70. Geburtstag. Sein Lebenswerk ist eine inspirierende Erfolgsgeschichte: Mit der Gründung der Franken Maxit Mauermörtel GmbH vor über 40 Jahren legte Groppweis den Grundstein für eine wirtschaftliche sowie infrastrukturelle Bereicherung der Region. Auf dem Gelände des elterlichen Betriebes Bergmann Kalk in Azendorf mit drei Mitarbeitern gestartet, hat sich Maxit heute zu einer international agierenden Unternehmensgruppe mit mehr als 800 Mitarbeitern an neun Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt.

Unternehmerisches Denken und die Leidenschaft für das Tätigkeitsfeld der Baustoffproduktion wurden Hans-Dieter Groppweis bereits in die Wiege gelegt. Später ging es zum Ingenieurstudium der Verfahrenstechnik für Steine und Erden nach Siegen in Nordrhein-Westfalen. Mit seinem Diplom in der Tasche folgten die Wehrpflicht, ein Volontariat bei den Rheinisch-Westfälischen Kalkwerken und schließlich ein erster Arbeitseinsatz im Kalkwerk der Familie Mathis in Merdingen (Baden-Württemberg).

Die Weichen neu gestellt

Fortan war der Weg klar: 1978 wurden mit dem Einstieg von Hans-Dieter Groppweis ins elterliche Unternehmen die Weichen neu gestellt und die Franken Maxit Mauermörtel GmbH mit Sitz im oberfränkischen Azendorf gegründet, deren weiß und blau gestaltete Baustoff-Silos schon bald überall in Nordbayern und darüber hinaus zu sehen waren - und es auch heute noch sind.

Was Groppweis' unternehmerisches Handeln charakterisiert, ist eine Kombination aus Vision und dem Mut, diese auch in die Tat umzusetzen. Dabei scheut er vor Investitionen nicht zurück. Und dass die Maxit Gruppe etwas von Investitionen versteht, hat sie in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen: so zum Beispiel durch den Bau eines neuen Kalkofens sowie einer Produktionsanlage für das innovative "Mörtelpad" oder auch durch die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Standort Azendorf.

Das berufliche Engagement von Hans-Dieter Groppweis wurde im Laufe der Jahre bereits von einigen außergewöhnlichen Erfolgen gekrönt: So verlieh etwa Ende August 2014 Bayerns damalige Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) der Franken Maxit GmbH die Auszeichnung "Bayerns Best 50". Geehrt wurden hierbei 50 Unternehmen, die sich als besonders wachstumsstark erwiesen hatten und die Zahl ihrer Mitarbeiter sowie ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten.

Als größten Erfolg seiner unternehmerischen Laufbahn empfindet Groppweis nach eigener Aussage jedoch die Nominierung zum "Deutschen Zukunftspreis" des Bundespräsidenten im Jahr 2020. Die von Maxit entwickelte spritzbare Dämmung "ecosphere" hat es hier zwar nicht auf den Siegerthron geschafft, aber bereits die Nominierung sei für ein Unternehmen aus der Baubranche eine große Ehre gewesen.

Auch jenseits des eigenen Unternehmens engagiert sich Hans-Dieter Groppweis für die Region - etwa ehrenamtlich beim Bayerischen Industrieverband Steine und Erden sowie bei der Handelskammer für Oberfranken. Von 1999 bis 2020 war er zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Kulmbacher Bank. Darüberhinaus liegt ihm die Vereinskultur rund um Azendorf am Herzen.

Seine besonderen Leistungen wurden bereits mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt. red