Es ist eine starke Botschaft, die Bamberg und seine Partnerstädte Esztergom (Ungarn), Prag (Tschechien) und Rodez (Frankreich) senden: Frieden geht uns alle an. Und nichts könnte diese Botschaft besser in die Herzen der Menschen transportieren als die Musik und ein "Konzert für den Frieden". Bei einem Pressegespräch stellten die Akteure Idee und Programm für das Internationale Netzwerkprojekt am Samstag, 16. Juli, vor.
Bürgermeister Christian Lange (CSU) formulierte es als ein klangvolles Zeichen gegen Krieg und Gewalt: das international besetzte "Konzert für den Frieden" am Sonntag, 16. Juli, in der Konzerthalle Bamberg. Eine weitere Besonderheit sei die gemeinsame Friedensbotschaft, die Vertreter aller Weltreligionen sprechen werden. Unter anderem hätten bereits Erzbischof Ludwig Schick, Regionalbischöfin Dorothea Greiner, Rabbiner Dani Danieli und Mehmet Cetindere ihr Kommen zugesagt, so die Mitteilung aus dem Rathaus.
Martin Erzfeld, Leiter der Städtischen Musikschule, lieferte die Details zum Konzertprogramm: 150 Chorsänger und ein 80-köpfiges Orchester werden als Hauptwerk "The Armed Man: A Mass for Peace" von Karl Jenkins aufführen. "Mit seinen verschiedenen Musikstilen, den mitreißenden Rhythmen, aber auch den Momenten der Ruhe bringt es in sehr emotionaler Weise den Wunsch aller Menschen nach Frieden zum Ausdruck", so Erzfeld. Darüber hinaus erklingen die Egmont-Ouvertüre von Beethoven, "Verleih uns Frieden gnädiglich" von Mendelssohn und "Dona nobis pacem" aus der Messe h-moll von Bach.
Brigitte Riegelbauer, stellvertretende Leiterin des Bürgermeisteramts und zuständig für die Städtepartnerschaften, wies auf die seit vielen Jahren bestehenden Städtepartnerschaften und das Netzwerk der Musikschulen als besonders gutes Beispiel für multilaterale Begegnungen hin.
"Allein die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Mitwirkenden Jugendliche und junge Erwachsene sind, zeigt, wie groß der Wunsch nach Frieden in allen Generationen ist", so Lange. Der Bürgermeister dankte bereits im Vorfeld allen Akteuren für ihr großartiges Engagement. "Der Kammerchor probt drei bis vier Monate lang wöchentlich und zusätzlich ein ganzes Wochenende", antwortet Gesangslehrerin Astrid Schön von der Städtischen Musikschule auf die Frage, wie lange die Einstudierung für das Konzert dauert.
Karten im Vorverkauf für das Konzert sind ab sofort erhältlich beim BVD in der Langen Straße, den Sparkassenfilialen Schönleinsplatz und Hauptwachstraße sowie in der Städtischen Musikschule. red