Der Verein der Museumsfreunde Münnerstadt e.V. sieht sich in der Zukunft mehr gefordert. "Die Museumsfreunde wollen für die neue Museumsleitung ein guter Partner sein." So sehen es die Vorsitzende Anna Spor und deren Stellvertreter Leo Pfennig in ihren Statements, anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung des Münnerstädter Fördervereins für das Hennebergmuseum, sowie Kunst- und Kulturarbeit im Hotel Tilman.


150 Mitglieder

150 Mitglieder sind für Leo Pfennig immer noch eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit in um rund um das Deutschordensschloss. In ihrem kurz gefassten Bericht erinnerte Anna Spor nochmals an drei Ausstellungsprojekte in den Galerieräumen, an zwei Ausflüge zu kulturhistorischen Stätten, für die Marlies Albert verantwortlich zeichnet und die gut angenommenen Stammtische im Deutschherrnkeller.
Die Formalien waren schnell abgearbeitet. Ein positiver Kassenbericht wurde von Margarethe Schmitt vorgetragen, die Entlastung nach der Kassenprüfung durch Herbert Wolf erfolgte zügig.
In ihrer Vorschau gingen Anna Spor und Marlies Albert hauptsächlich auf ein Ausstellungsprojekt des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ein, welches zusammen mit dem Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst nach Objekten, sogenannte "Heimatschätze" - regionaltypische Kleinode, die mit besonderen Bezügen zur bayerischen Heimat verbunden sind, sucht.


Teilnahme empfehlen

Die Vereinsführung möchte der neuen Museumsleitung das Projekt zur Teilnahme empfehlen. Da sich Anmeldetermin und Neueinführung der Museumsleitung überschneiden, sollen im Einvernehmen mit der Stadt Münnerstadt Vorarbeiten geleistet werden.
Anregungen von anwesenden Mitgliedern führten zu einer umfassenden Diskussion über eine zeitgemäße Fassung der bestehenden Satzung, zu einer neuen Aufgabenstellung für die Zeit nach der Auflösung des Kommunalunternehmens "KulTourisMus" und einer verbesserten Anbindung der Vereinsmitglieder an das Hennebergmuseum.
Mit der Bemerkung der Vorsitzenden Anna Spor: "Wir müssen unsere Rolle neu definieren", endete die Mitgliederversammlung. Der Verein sieht sich vor neue Aufgaben gestellt und kann dabei aus seiner eigenen Geschichte lernen.