Im Juli lockte die Süddeutsche Meisterschaft der Amateure im Mixed Martial Arts (MMA) und No Gi Grappling zahlreiche Kampfsportfans in die Frankenlandhalle in Ebersdorf. Chris Franzkowiak hatte sich dafür eingesetzt, dass die Kämpfe dort stattfinden konnten. Das Turnier mit spektakulären und durch die Bank fairen und sauberen Kämpfen, bestärkte ihn darin, in Runde zwei zu gehen. Am 29. Februar steht nun wieder ein Oktagon in der Frankenlandhalle.

Wieder wird neben den MMA-Kämpfen auch im No Gi Grappling gekämpft. Dabei verzichten die Athleten auf die Auseinandersetzung im Stand mit Schlagen und Treten. Der Kampf wird am Boden ausgetragen wie in Part drei beim Ju-Jutsu beispielsweise oder in der Bodenkampfphase des Judo. Unterschied: Die Kämpfer tragen keinen Gi - den Kampfanzug der, in vielen Budosportarten getragen wird. Damit fallen viele Griffe und Techniken weg, die in diesen Sportarten eben gerade mit der Kleidung durchgeführt werden. Reines Grappling eben.

Wenn um 11 Uhr die Kämpfe des Turniers beginnen, zu dem Ebersdorfs Bürgermeister Bernd Reisenweber die Schirmherrschaft übernommen hat, dann stehen an die 100 Kämpfer bereit, sich zu messen. Die letzten Entscheidungen sollten bis 19 Uhr gefallen sein, so erwartet es Chris Franzkowiak. Die Kämpfe finden wieder unter dem Dach der German Mixed Martial Arts Federation (GEMMAF) statt, deren Kampfrichter für einen sauberen Verlauf der Auseinandersetzungen sorgen.

Vorverkauf

Die Halle bietet 1075 Sitzplätze. Wer sich einen davon sichern will, zahlt für das Early Bird Ticket zwölf Euro - wenn er bis zum 19. Januar bucht. Danach kosten die Karten 15 Euro. Mobiletickets sind ab sofort unter https://gemmaf.de/tickets/zu bekommen.

Die Hardtickets sind limitiert. Sie liegen ab dem 2. Januar bereit beim Ticketshop des Coburger Tageblatts, im Rathaus Ebersdorf und bei Reifen Franzkowiak in Ebersdorf.

Live auf ran.fighting

Wer nicht in die Halle kommen kann, hat die Möglichkeit, die Kämpfe auch live auf ran.fighting zu verfolgen. "Die zweite Süddeutsche Meisterschaft ist damit die erste regionale MMA- und No Gi Grappling-Meisterschaft in Deutschland, die live auf ran.fighting, dem Kampfsportportal von ProSieben & Sat. 1, übertragen wird", sagt Chris Franzkowiak.

Dass es beim MMA um die härteste Auseinandersetzung geht, die im Kampfsport zu finden ist, bestreitet er nicht. Gerade das macht MMA für viele so interessant, die diesen Sport betreiben.

Aber der weit verbreiteten Vorstellung, es sei schlicht alles erlaubt, widerspricht Chris Franzkowiak deutlich. "Die Regeln der deutschen Amateurmeisterschaften sehen eine Reihe von Verboten vor, die über die im Profibereich hinausgehen", stellt er fest. Bei der Süddeutschen in der Ebersdorfer Frankenlandhalle gelten die Regeln der German Mixed Martial Arts Federation (GEMMAF).

Dort Mitglied zu sein, ist nicht erforderlich, um zu kämpfen. "Aber die GEMMAF stellt die Offiziellen, die Kampfrichter und so weiter", betont Chris Franzkowiak.