Der Finanz- und Hauptausschuss hat sich mit einer Mehrheit von 5:4-Stimmen dafür ausgesprochen, die Aufwandsentschädigungen für Stadträte, Ortssprecher und Bürgermeister pauschal um 30 Prozent zu senken. Die Kürzung soll ab 1. Juli in Kraft treten. Ob es tatsächlich zu dieser Einsparung kommt, muss allerdings der Stadtrat entscheiden. Der Finanzausschuss kann nur eine Empfehlung aussprechen. Wie schon das Abstimmungsergebnis im Ausschuss zeigte, gibt es nicht nur Befürworter. In der Sitzung hatte sich Klaus Schebler (Neue Wege) bereits gegen einen solchen Schritt ausgesprochen. "Wir machen eine gute Arbeit", meinte Schebler. Die Aufwandsentschädigungen in der bisherigen Höhe seien gerechtfertig. eik