Redwitz — "Kartoffellesen bei Max Taschek in Trainau" - so lautete das Motto eines Ausflugs der "Redwitzer Maulwürfe" mit ihrer Leiterin Beate Wagner.
Eingangs stellte sich der 19-jährige Max Taschek den interessierten Kindern und Jugendlichen vor. Seit drei Jahren hat er einen Acker gepachtet und ist Besitzer eines Traktors und einer Kartoffelschleuder. "Ich habe auch schon Gurken und gelbe Rüben geerntet", ließ er wissen. "Aber meine Favoriten sind die Kartoffeln."
Und da ist Max Taschek in seinem Element. Er gibt mit Begeisterung das weiter, was ihm selbst so gefällt. "Im Zeitraum April/Mai werden die Steckkartoffeln in den Boden gesteckt", erklärte er. "Daraus vermehren sich viele andere Kartoffeln. Etwa ab September, wenn das Kräuterich der Kartoffelpflanze nicht mehr grün, sondern welk ist, ist es Zeit zu ernten."
Dann mussten die Kinder selbst überlegen, wann sie Kartoffeln wie essen: als Pell- und Salzkartoffeln, in der Kartoffelsuppe, als Stampf oder Klöße, als Chips und Pommes Frites.
Dann ging es endlich los. Max wühlte mit seinem Traktor und der anhängenden Kartoffelschleuder den Boden auf, damit die Kartoffeln aus der Erde nach oben kamen. Das war das Startsignal für die "Maulwürfe". Sie rannten der Traktorspur nach und sammelten fleißig die Erdäpfel auf. Auch im gelockerten Boden ließen sie sich finden.
Kaum waren die Kartoffeln der ersten Spur aufgelesen, bereitete Max die nächste Reihe. Viele Eimer wurden so schnell gefüllt. In der Zwischenzeit kochten die begleitenden Erwachsenen Kartoffeln. Nach getaner Arbeit aßen alle mit großem Hunger. Dazu gab es verschieden Dips.
Die Kinder erfuhren noch, dass seine bevorzugte Sorten Afra und Solara sind, vorwiegend mehlig und festkochend. Jannes hat es besonders gut gefallen. Er wollte gar nicht mehr nach Hause. "Ich werde selbst mal Kartoffelbauer", war er sich sicher. che