KAB-Verbandsreferentin Manuela Mähringer nähte in ihrem Osterurlaub 150 Mund-Nasen-Masken. Durch Spenden kam eine Summe von 500 Euro zusammen, die sie nun der Christlichen Arbeiter-Hilfe (CAH) der KAB übergab.

Die Idee dafür kam Manuela Mähringer insbesondere durch ihre Tätigkeit im Kronacher KAB-Büro, wo sie seit November vergangenen Jahres als neue Verbandsreferentin in Diensten des KAB-Diözesanverbands Bamberg mit Sitz in Kronach steht. Dort und in ihrem privaten Umfeld hatte sie eine stetig steigende Nachfrage nach solchen Bedeckungen festgestellt.

"Ich entschloss mich dann dazu, Masken zu nähen, um sie privat oder im Büro zu verschenken", erzählt die Wolfersgrünerin. Die Masken verschenkte sie beispielsweise an die Patres im Kloster sowie vor allem an Mitglieder im KAB-Kreisverband bzw. in den Ortsverbänden. Auf Anregung der KAB-Seniorenbeauftragten Carol Jakob stellte sie eine Spendenbox auf, in die ihre Abnehmer einen beliebigen Betrag einwerfen konnten.

"Das war alles am Anfang gar nicht so geplant. Die Idee hat sich halt entwickelt und Kreise gezogen. Dass dabei zum Schluss als guter Nebeneffekt eine Summe von 500 Euro herauskam, ist natürlich umso schöner", freut sich Manuela Mähringer. Mit der Spende bedachte sie nun die Christlichen Arbeiter-Hilfe (CAH), da das Geld innerhalb der KAB Verwendung finden und gezielt Menschen im Landkreis zukommen sollte. Die Spende wurde vom Vorstandsmitglied des KAB-Kreisverbands Kronach, Mathilde Hutzl, entgegengenommen.

Die CAH ist eine freie gemeinnützige Wohlfahrtseinrichtung im KAB-Diözesanverband Bamberg und unterstützt Menschen, die durch außergewöhnliche Ereignisse unverschuldet in Existenznöte geraten sind. Mit den nunmehrigen 500 Euro helfe man bei akuten Notlagen. Zu befürchten sei, so Mathilde Hutzl, dass der Bedarf demnächst Corona-bedingt beispielsweise durch Kurzarbeit oder eine höhere Arbeitslosigkeit ansteige. hs