Der Haushaltsansatz des Marktes Sulzthal für das laufende Jahr ist kräftig gestiegen. Danach beträgt der Gesamthaushalt 4,58 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist der Verwaltungshaushalt mit 2,54 Millionen um zehn Prozent und der Vermögenshaushalt mit 2,03 Millionen Euro um 12,7 Prozent gestiegen. Brigitte Amberg stellte den Bericht zur Haushaltslage vor: "Einmal im Jahr müsse man sich die Zeit für das Zahlenwerk nehmen". Die Haupteinnahmen des Verwaltungshaushalts liegen bei der Einkommens- und Umsatzsteuerbeteiligung (561.000 Euro), der Inneren Verrechnung (459.000 Euro), den Verwaltungs- und Betriebseinnahmen (380.000 Euro), den Zuweisungen (374.000 Euro) und den Schlüsselzuweisungen mit 362.000 Euro. Aufgrund der Novembersteuerschätzung und der Zuzüge im neuen Baugebiet "Haiger" sei mit einem Anstieg der Einkommens- und Umsatzsteuerbeteiligung zu rechnen.

Personalkosten gestiegen

Bei den Zuweisungen und Zuschüssen liege der größte Einnahmeansatz im Bereich der Kindertagesstättenförderung.

Im laufenden Jahr werde eine Neukalkulation der Benutzungsgebühren erfolgen. Auf der Ausgabenseite schlagen der Verwaltungs- und Betriebsaufwand (667.000 Euro), die Personalkosten (654.000 Euro), die Innere Verrechnung (459.000 Euro), die Kreisumlage (366.000 Euro) und die VG-Umlage mit 187.000 Euro zu Buche. Neben Tariferhöhungen resultierten die Kostensteigerungen bei den Personalkosten auf Stundenerhöhungen und Neueinstellungen im Kindergarten. Teilweise kompensiert würden die Mehraufwendungen durch den Wegfall eine Stelle ab der zweiten Jahreshälfte.

Für den Vermögenshaushalt werde man rund 950.000 Euro aus Rücklagen entnehmen und 950.000 Euro erwarte man an Zuschüssen und Zuweisungen. In Zukunft werde die Erhebung von Verbesserungsbeiträgen zur Finanzierung der geplanten Investitionsmaßnahmen in den Bereichen der Wasserversorgungs- und Entwässerungsanlagen unerlässlich sein. Für Baumaßnahmen seien 1,69 Millionen Euro eingeplant, darunter 900.000 für Kernwegenetz Aussiedlerhöfe, 150.000 für Sturzflutrisikomanagement, 100.000 für Einbau Feinsiebrechen und 300.000 Euro für die Sanierung des Hochbehälters. Kreditaufnahme sei keine vorgesehen, die Prokopf-Verschuldung reduziere sich von 366 auf 285 Euro. Das Gremium nahm den Haushaltsentwurf einstimmig an.