Bürgermeister Marco Friepes informierte den Weilersbacher Gemeinderat in der jüngsten Sitzung über das anstehende Treffen der ILE Fränkische Schweiz aktiv. Besonderes Interesse hat die Gemeinde Weilersbach an einem Radwegkonzept mit einem Bikepark an der B 470 und einer Vernetzung von Spielplätzen. Maschinentausch mit den Nachbargemeinden brachte Anton Dennerlein (BR) außerdem noch ins Gespräch.

Als Schutz gedacht

Das Durchfahrtsverbot für Lkw vom Schlossplatz in den Schlossweg bleibt. Eingerichtet worden war es wegen Rissebildung in den Kellern der historischen jüdischen Traufhäuser: Man wolle dieses Kulturgut nicht gefährden. Dennerlein machte darauf aufmerksam, dass das Verbotsschild nur an Fahrzeuge mit über 7,5 Tonnen gerichtet sei. Auch mit etwas kleineren ließen sich Baumaßnahmen durchführen.

Ins Rathaus kommen Fotos aller Bürgermeister von Weilersbach und dazu Aufnahmen der letzten Bürgermeister der noch selbstständigen Ortsteile. Fripes sieht darin "eine gewisse Würdigung des Amtes".

Was Norbert Sebald nachhaken ließ, ob dies auch für einen unehrenhaft entlassenen Bürgermeister gelte. Friepes antwortete diplomatisch, dass der mit dieser Frage gemeinte Amtsvorgänger "Fehler gemacht und dafür gebüßt hat", aber in den ersten Jahren auch viel für die Gemeinde angestoßen habe.

Ganz hinten in einem Kasten im kleinen Sitzungssaal sind kürzlich alte Dokumente gefunden worden, die nun aufgearbeitet werden. Sogar das Museum Fränkische Schweiz habe daran Interesse bekundet. Erhalten geblieben die Akten und Protokolle aus dem 19. Jahrhundert, weil Anton Dennerlein in seiner Bürgermeisterzeit eingriff, als man die Dokumente auf dem Dachboden eines Hauses fand und sie verbrennen wollte.