Um die 3000 Menschen werden in Mainleus über den bestehenden Hochbehälter oberhalb des Neubaugebiets "Rothe Kelter" mit Wasser versorgt. "Der Behälter selbst ist in gutem Zustand", erklärte Bürgermeister Robert Bosch am Freitagvormittag vor Ort, doch sehe das neue Regelwerk mehr Volumen vor. "Außerdem sind die beiden Kammern mit bislang insgesamt 500 Kubikmetern sanierungsbedürftig."

Nach eingehender Prüfung verschiedener Maßnahmen entschied sich der Gemeinderat für einen Neubau. "Durch den Neubau werden 1000 Kubikmeter Wasser vorgehalten", sagte Robert Bosch. Damit habe man nicht nur den potenziellen Bevölkerungszuwachs eingerechnet und die künftige Wasserversorgung gewährleistet, sondern es stehe dann auch ein größerer Löschwasservorrat für den Brandschutz zur Verfügung.

Am Freitagvormittag versammelten sich zahlreiche Gemeinderatsmitglieder und andere Beteiligte zum Spatenstich direkt unterhalb des bestehenden Hochbehälters. 1,8 Millionen Euro kostet der Neubau, der von der Firma Züblin aus Neudrossenfeld realisiert wird. 1,5 Millionen davon übernimmt der Freistaat Bayern im Rahmen einer Förderung. "Geld, das der Abgabenzahler nicht zahlen muss", schloss Robert Bosch. Bis Mitte 2022 soll der neue Hochbehälter fertig sein. pra