In der Schierlingspresse Dreieich erschienen die Künstlerbücher "Hexenjagd" (1987) und "Hoffnungsfäden" (1990 ) mit Gedichten von Ingo Cesaro aus Kronach. Und 1991 wurde die Grafik-Text-Mappe "Wermutstern" unter anderem mit Gedichten von Ingo Cesaro zum Supergau von Tschernobyl fertig. Dann zog der Verlag von Dreieich nach Andalusien. Ingo und Gisela Cesaro besuchten das Verlegerehepaar Sdun kurz nach ihrem Umzug. Während der 14 Tage in "Lorcas Land" verfasste Cesaro den Gedicht-Zyklus "El pais de Lorca". Dieses Künstlerbuch war 2000 die erste Publikation des Verlags Prenza Cicuta (Schierlingspresse auf Spanisch) in Cuevas del Almanzora/Almeria/Spanien, und diese Edition war gleichzeitig der Zugangsschlüssel zur "El Stampa", der wichtigsten spanischen Buchmesse in Madrid, für den neuen Verlag. Die spanische Fassung besorgte Gisela Heinze de Lorenzo. Nun erhielt Cesaro die Möglichkeit, ein Musikvideo für die Bayerische Staatsbibliothek in München zu erstellen. In der Kronacher Synagoge jazzten Alfred Hertrich (Gitarre) aus Störnstein bei Weiden und Wilfried Lichtenberg (Bass) aus Markt Erlbach zur Lesung von Ingo Cesaro. Eine richtige Jam-Session, bei der Cesaro immer wieder Mühe hatte, die sechs Gedichte aus dem Gedicht-Zyklus zu lesen. Man spürte sofort, wie eingespielt dieses Trio ist. Mit diesem Duo tingelt Cesaro seit drei Jahrzehnten mit "Lyrik & Jazz". Roswitha und Rainer Steiger waren die Profis hinter den Kameras und werden das Musikvideo erstellen. Der Aktionskreis Kronacher Synagoge stellte die Räumlichkeiten für die Aufnahmen Verfügung. Das Video ist unter "Lorcas Land" bei Youtube zu sehen und hören. Foto: privat