Vom 21. bis 25. Juli sammelt Nadine Gleich gemeinsam mit zahlreichen Helfern im Nepomuk Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in der Vulkaneifel. Dringend benötig werden Kinderkleidung , Hygieneartikel (Toilettenpapier, Damenhygieneartikel), Windeln, Handtücher , Decken, Tiernahrung, haltbare Lebensmittel und Getränke . Spenden können in diesem Zeitraum jeweils von 16 bis 22 Uhr an der Theke beim Personal abgegeben werden.

Es handelt sich dabei um eine private Sammelaktion. „Eine Bekannte von mir kommt aus Jünkerath und hat die Katastrophe selbst erlebt“, berichtet Gleich. Als sie von dem Unglück hörte, wollte sie sofort helfen. Durch ihren privaten Kontakt vor Ort weiß sie genau woran es fehlt. „Ich habe erst alleine angefangen, doch dann ist das so groß geworden, dass ich meinen Chef gefragt habe, ob wir den Saal im Nepomuk nutzen dürfen“, erzählt sie. Ihr Chef, Norbert Freitag, stimmte zu und sowohl er als auch das Team waren mit an Board.

„Ich bin völlig begeistert, wie viele Leute ihre Hilfe angeboten haben“, erzählt sie. Sie will die Community über die Spenden auf dem Laufenden halten und regelmäßig Bescheid geben, woran es noch fehlt. Auch den Transport organisiert Gleich selbst. Zunächst klapperte sie dafür ihren Freundeskreis ab und fragte überall herum. Mittlerweile kommen Menschen auf sie zu und bieten ihre Hilfe an. „Erst heute habe ich eine Nachricht bekommen, wo mir ein Lkw mit Fahrer angeboten wurde. Diese Hilfsbereitschaft ist großartig.“

Am Montag sollen alle Spenden eingeladen und am Dienstag in die Vulkaneifel gefahren werden. „Ich hoffe, dass der Transport wie geplant stattfinden kann und nicht wegen weiterer Unwetter verschoben werden muss“, sagt Gleich. vs