„Die RS-1-Familie hält zusammen“ – mit diesen Worten auf bunten, von Schülern gestalteten und im Atrium aufgehängten Plakaten hatten die drei Schülersprecher der Maximilian-von-Welsch-Schule bereits im Dezember ein Zeichen für die Solidarität innerhalb der Schulgemeinschaft gesetzt. Jette, Paul und Elias wollten mit ihrer Aktion zeigen, dass gerade in Zeiten des persönlichen Abstandhaltens der Zusammenhalt umso wichtiger ist.

Mit der Verteilung von selbst gestalteten Stoffbändchen an alle Mitglieder der Schulfamilie zum Jahresende sollte dieser Gedanken weitergeführt werden. Die Flutkatastrophe im Juli hatte die drei Schülersprecher dann kurzfristig auf die Idee gebracht, ihre Idee um eine Spendenaktion zu Gunsten der zahlreichen Flutopfer zu erweitern.

Nicht nur die Einnahmen durch die Bändchen-Aktion der SMV, sondern auch die zusätzlichen freiwilligen Spenden der Schüler und Lehrer der RS 1 sollten als finanzielle Unterstützung an die Aktion „Deutschland hilft“ gespendet werden. So konnten mit Beginn der Sommerferien 600 Euro zusammengetragen werden, die den Wiederaufbau in den zerstörten Gebieten voranbringen sollen.

Eines haben die drei jungen Menschen ihren Mitschülern damit deutliche vor Augen geführt: Durch Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe in diesen Zeiten des Abstandes kann eine Gemeinschaft nicht nur bestehen, sondern sogar gestärkt werden. red