Dieser Tage fand im Gasthaus „Desera“ eine CSU-Vorstandssitzung mit Ehrungen statt. Örtliche Themen kamen zur Sprache, etwa die von der CSU Friesen vor zwei Jahren beantragten Geschwindigkeitsbegrenzungen im oberen Dorf und im Flößerweg, wie der Ortsverband mitteilte. Gerade die jetzige Situation der Bautätigkeiten aufgrund der Dorferneuerung (der gesamte Verkehr geht über das obere Dorf) und die damit verbundenen Verlagerungen in den Flößerweg (Bushaltestelle, Behälter für Glas und Blech, anstehende Bautätigkeit im Flößerweg) machen die Umsetzung der beantragten Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Stundenkilometer nötiger denn je, hieß es.

Ausgiebig wurde über das „Flößerquartier Friesen“ diskutiert. Bürgermeisterin Angela Hofmann und Dritter Bürgermeister Bernd Liebhardt dankten dem CSU-Ortsverband Friesen für seine Initiative und die Unterstützung für das Entstehen dieses 30-Wohnungen-Projekts, nachdem es bereits im Bauausschuss mehrheitlich abgelehnt worden war. Hier zeige sich, dass sich die CSU Friesen Gedanken um die Zukunft von Friesen (Einwohnerzahl, Verjüngung, Kindergarten, Vereinsarbeit) mache, lobte die Bürgermeisterin.

Vorsitzender Rudolf Schnappauf und Stellvertreter Christian Schaller brachten zum Ausdruck, dass Gemeinwohl vor Privatinteressen gehen müsse.

Bundestagskandidat Jonas Geissler wies auf die brisante Situation bei der Bundestagswahl hin. Er warb um Unterstützung am 26. September.

Auszeichnungen

Anschließend wurden Georg Geiger und Rudolf Hanna für 50 Jahre Treue zur Partei geehrt. Rudolf Schnappauf gehört der CSU seit 35 Jahren an und Frank Schnappauf seit 20 Jahren.

Die bronzene Ehrenraute mit Dankurkunde, die jährlich nur einmal vergeben werden darf, ging an Georg Geiger für 2020 und an Theo Wich für 2021. red