Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Wildenberg standen die Berichte der Funktionsträger. Jagdvorsteher Heinz Müller konnte im Vereinszimmer des Feuerwehrhauses nach dem Verlesen der Niederschriften des Protokolls vom Vorjahr und der Ausschusssitzungen durch den Schriftführer Stefan Hauck den Vorstandsbericht abgeben. Ein Dauerthema sind die Schwarzwild- und Verbissschäden, die jedoch durch den Kauf von weiteren Schutzzäunen eingeschränkt werden konnten. Müllers Dank galt den toleranten Grundstücksbewirtschaftern und den Helfern. "Nur gemeinsam kann man zu Erfolgen kommen", so der Jagdvorsteher. Geschottert und hergerichtet wurden im vergangenen Jahr erneut einige Landwirtschafts- und Waldwege. Ein Sonderlob erhielt hierzu Oliver Glaser, auch für seinen Maschineneinsatz. Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, das Jagdpachtgeld auch zukünftig für die Instandhaltungsmaßnahmen zu verwenden. Am Mittwoch, 19. April, wird ab 18 Uhr eine Begehung mit dem Revierförster stattfinden.
Kassier Oliver Glaser gab den Finanzbericht. Die Revisoren Horst Bauer und Robert Grampp bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Für den turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfer Horst Bauer wurde Tobias Bauer neu gewählt. Dem im Vorjahr nicht mehr kandidierenden und jahrzehntelangen Vorstandsmitgliedern Kurt Hauck und Herbert Mäder wurde mit einem Präsent gedankt. Jagdmitpächter Tobias Krauß dankte auch im Namen seiner Jagdbegeher für die gute Zusammenarbeit. Für das kommende Jahr seien revierübergreifende Drückjagden mit eingeplant.
Zum Antrag des bisherigen Mitpächters Hans Lorenz über dessen Vertragsausstieg musste schriftlich abgestimmt werden. Mit großer Mehrheit wurde dem Antrag von Lorenz zugestimmt. Somit ist nun Tobias Krauß aus Kulmbach der alleinige Jagdpächter. dw