"Eucharistie heißt Danksagen" - diese Erläuterung münzte Monsignore Rüdiger Feulner im Hochamt in Petrus Canisius zu Presseck auf eine bestimmte Person in der Kuratie: Klara Heinisch. Sie versieht nun schon seit über 25 Jahren "zuverlässig und umsichtig", wie Feulner betonte, den Mesnerdienst in der katholischen Kirchengemeinde.

Täglich öffnet und schließt sie das Gotteshaus an der Wildensteiner Straße, bereitet es für die kirchlichen Feiern vor und sieht sonst nach dem Rechten. Dafür dankten ihr nun Monsignore Feulner, Norbert Herrmann als Vorsitzender des Kirchengemeinderats und Reinhard Baar als Kirchenpfleger - sowie die Gottesdienstbesucher nach Aufforderung Feulners mit Applaus.

Eine erste Urkunde bekam Klara Heinisch im November 1994, als sie und ihr Ehemann Ferdinand zu Mesnern bestellt wurden. Eine zweite Ehrenurkunde erhielt Klara Heinisch nun vom bayerischen Familienministerium für ihren 25-jährigen ehrenamtlichen Dienst in ihrer Kirchengemeinde. Sie wünsche sich mehr Mitarbeit, betonte Heinisch in ihrer kurzen Dankesrede, dennoch freue sie sich über die jetzige Ehrung, sagte sie. Klaus Klaschka