Die Befürchtungen, dass die Baukosten für den Erweiterungsbau der "Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte" wegen der aktuellen Konjunkturlage explodieren würden, haben sich nicht bestätigt, wie der Bürgermeister in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erleichtert feststellte. Bislang wurden 22 Gewerke vergeben, und es ist gegenüber der Kostenschätzung des Architekturbüros Drenske, Kulmbach, nur eine Kostensteigerung von 0,25 Prozent eingetreten. Anselstetter: "Das ist ein sehr positives Ergebnis, und es folgen nur noch die Gewerke ,Schlosserarbeiten mit Schließanlage' und ,Außenarbeiten'."

Auch die weiteren Gewerke, die am Dienstag vergeben wurden, blieben unter der Kostenschätzung: Estricharbeiten: Hauenstein, Hummeltal: 13 013 Euro. Innenputz: Kamlowski, Kulmbach: 19 284 Euro. Trockenbau Wände: RBA GmbH, Bayreuth: 30 449 Euro. Trockenbau Decken: Erl, Kulmbach: 46 283 Euro. Wärmeverbundsystem: Näther, Thurnau: 54 821 Euro. Sonnenschutz: Faltenbacher, Erbendorf: 41 334 Euro.

Für die Jahresrechnung 2018 wurde nach der örtlichen Rechnungsprüfung Entlastung erteilt. Sie schließt im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 3 069 660 Euro und im Vermögenshaushalt mit 1 620 651 Euro ab. Das Ergegnbis der Jahresrechnung bezeichnete Roland Burghofer (CSU) als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses als Indiz für eine exzellente finanzielle Lage der Marktgemeinde. Erfreulich vor allem, dass die Verschuldung auf 1 471 450 Euro zurückgefahren werden konnte. Burghofer würdigte insbesondere die Arbeit von Kämmerin und Geschäftsführerin Andrea Müller.

Jochen Trier hielt eine Verbesserung der Sicht am Zebrastreifen zur Kita für notwendig, und Sabine Leuschner fragte nach der LED- Straßenbeleuchtung im Laubenweg. Hier wurde nach den Worten von Bürgermeister Hermann Anseltstetter ein Kostenangebot vom Bayernwerk angefordert, das dem Gemeinderat in Kürze zur Entscheidung vorgelegt werde. Rei.