Mit der Gründung eines Ortsverbands der Jungen Union (JU) will sich die Röttenbacher CSU für die Zukunft rüsten und junge engagierte Menschen an die Gemeindepolitik heranführen.

Der JU-Kreisvorsitzende Maximilian Stopfer hatte zur Gründungsversammlung in die Kaminbar im Hotel Krebs eingeladen. Der 22-jährige Stopfer begrüßte die jungen Leute, leitete die Versammlung und war sozusagen der Taufpate der Röttenbacher JU.

"Der JU-Ortsverband war vor mehr als 20 Jahren in Röttenbach ziemlich stark", erinnerte sich der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Stefan Maar. Aber im Lauf der Zeit sei er "eingeschlafen", und die Versuche, ihn wieder zum Leben zu erwecken, fruchteten nicht. "Aber jetzt haben sich wieder ein paar junge, engagierte Leute zusammengefunden, und es gab vor kurzem elf Eintritte."

Es sei der achte JU-Ortsverband im Kreis, berichtete Stopfer. "Im vergangenen Jahr haben sich drei neue Ortsverbände gegründet (Eckental, Heroldsberg/Kalchreuth und Uttenreuth). Im Kreisverband sind rund 180 Mitglieder zu verzeichnen und seit 2017 sind es 30 Mitglieder mehr geworden", so der Kreisvorsitzende stolz, bevor er als Wahlleiter fungierte. Die Helfer waren sein Stellvertreter Nico Kauper und Stefan Maar. Alle vorgeschlagenen Personen wurde einstimmig gewählt.

Startkapital von der CSU

"Bleibt dran und baut kontinuierlich auf", gab ihnen Stefan Maar mit auf den Weg. Tobias Husch, der neue Vorsitzende, freut sich auf die Arbeit. "Es wird bestimmt schön mit euch!"

Die JU habe erstmals eine eigene Liste für den Kreistag aufgestellt und doppelt so viele Unterschriften wie erforderlich eingefahren. Das erfuhren die Anwesenden von Maximilian Stopfer.

Maar überraschte die jungen Leute noch mit einer frohen Botschaft: "Unsere CSU-Vorstandschaft hat beschlossen, euch mit einem Startkapital von 500 Euro zu unterstützen." Er schloss mit dem Hinweis, dass die CSU am 29. Februar mit einem Infostand neben der Mauritius-Apotheke präsent sei.