60 Feuerwehrjugendliche und 25 Betreuer führten eine gemeinsame Großübung in Gößweinstein durch. Das angenommene Einsatzszenario war der Vollbrand eines Nebengebäudes sowie sechs vermisste Personen un...
60 Feuerwehrjugendliche und 25 Betreuer führten eine gemeinsame Großübung in Gößweinstein durch. Das angenommene Einsatzszenario war der Vollbrand eines Nebengebäudes sowie sechs vermisste Personen und Rauch in einem Wohnhaus mit Schuppen, Heizungskeller und Gartenkeller.
Hierbei stellte die Gemeinde Gößweinstein ein kürzlich erworbenes Objekt mit Grundstück zur Verfügung, welches nicht mehr bewohnt war. Die Übungsschwerpunkte waren Personenrettung, Wasserförderung und Löschangriff.
Zu Übungsbeginn fuhren alle Teilnehmer im Feuerwehrfahrzeugkorso mit Blaulicht durch Gößweinstein zum Einsatzobjekt. Die Übungsleitung, Gruppenführer Michael Feiler aus Gößweinstein, der gleichzeitig als Einsatzleiter fungierte, die beiden Jugendwarte Denise Gerstenberger aus Streitberg und Dominik Dumpert aus Ebermannstadt, Kreisbrandmeister Marco Brendel und der Gößweinsteiner Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (BMG) hatten viele einzelne Aufgaben vorbereitet.
Die teilnehmenden Jugendliche aus den Feuerwehren, Ebermannstadt, Gößweinstein, Moggast, Weilersbach, Gasseldorf, Leutzdorf und Kleingesee mussten unter Anleitung ihrer Betreuer unter anderem eine 500 Meter lange Schlauchstrecke verlegen, Faltbehälter aufbauen, Verletzte auch mit der Drehleiter retten, Hindernisse mithilfe von Leiterböcken überwinden, einen Hubschrauberlandeplatz vorbereiten, diverse Löschangriffe durchführen sowie eine eingeklemmte Person befreien.
Alle waren mit Begeisterung dabei, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Dies konnte auch die Bürgermeisterin von Ebermannstadt, Christiane Meyer (NLE), sowie die beiden Beobachter Kreisbrandmeister Michael Lorke und Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner bestätigen.
Nach der zweistündigen Übung traf man sich am Feuerwehrgerätehaus Gößweinstein zur Abschlussbesprechung. Der Hausherr, Bürgermeister Hanngörg Zimmermann, der selbst als Maschinist an der Übung teilgenommen hatte, bedankte sich für die Teilnahme. Wenn man sehe, wie hier 60 Jugendliche aus verschiedenen Feuerwehren miteinander üben, wisse man, warum man gerne ehrenamtlichen Feuerwehrdienst leiste.
Auch der Kreisbrandmeister Michael Lorke dankte besonders allen, die die Übung vorbereitet und durchgeführt haben. Auch Wolfgang Wunner war begeistert vom Elan der Jugendlichen und kündigte für 2020 die nächste Jugendgroßübung im Feuerwehrbezirk 4 in Weilersbach an. Zum Abschluss gab es ein Mittagessen, welches von der Marktgemeinde Gößweinstein gesponsert wurde. red