Betagte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen in der Corona-Pandemie wohnortnah zu unterstützen - das ist das Ziel der ehrenamtlichen Initiative Nachbarschaftshilfe Wunderburg. Wie die Gruppe mitteilt, ist die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs aufgrund der Pandemie für viele Mitmenschen zu einer Herausforderung geworden: Entweder weil man sich selbst in Quarantäne befindet oder weil man infiziert ist. Oder auch, weil man sich dem Risiko einer Infektion nicht aussetzen möchte.

Und: Viele Personen möchten ihre Angehörigen damit nicht belasten oder haben gar keine Angehörigen. Und hier will die mittlerweile elfköpfige Helfergruppe, die sich ehrenamtlich und wohnortnah engagieren möchte, ansetzen. Ihr Angeobt, wie es Oliver Beck, einer der Initiatoren formuliert: "Wir kaufen für sie ein! Beispielsweise im Aldi, im Rewemarkt oder auch beim örtlichen Metzger oder Bäcker im Stadtteil. Sie lassen uns vorab per E-Mail oder Telefon eine Einkaufsliste zukommen, wir kaufen ein und bringen ihnen diese Einkäufe nach Hause."

Auch Botengänge zur Post oder beispielsweise die Begleitung zu einem Arztbesuch ist demnach möglich. Auch könne man einfach mal zum Reden vorbeikommen, sollte jemand das Bedürfnis danach haben, so Beck.

Das Projekt ist den Angaben zufolge unentgeltlich. Somit kann jeder Bürger diese Leistung in Anspruch nehmen. Wer möchte, könne auch etwas spenden, aber das sei keine Voraussetzung. Wer Kontakt zur Gruppe aufnehmen möchte, kann dies unter der Telefonnummer 0173/3165688 tun oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe.wunderburg@gmail.com. red