Aktuell sind in Unterfranken wieder Telefonbetrüger aktiv, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt.

Die Maschen, mit denen die Betrüger versuchen, arglose Menschen um Geld oder Wertsachen zu erleichtern, sind folgende: Die Anrufer geben sich unter anderem bei den Geschädigten als Polizeibeamte aus, die nach einem Einbruch in der Nachbarschaft "sicherheitshalber" Wertsachen oder auch Bargeld in Verwahrung nehmen möchten.

Zum Teil geben sich Anrufer auch als Ärzte aus. Sie behaupten dann, ein Angehöriger sei schwer an Covid-19 erkrankt und es werde dringend Geld für Medikamente benötigt.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken erklärt, ist mit weiteren Anrufen zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt aktuell im Bereich Main-Rhön. "Informieren Sie daher bitte auch Ihre Angehörigen!", rät die Polizei .

Das Polizeipräsidium Unterfranken gibt allen Bürgern folgende Ratschläge, um Schaden zu vermeiden:

?  Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

?  Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereitzulegen oder als Lockmittel zu deponieren!

?  Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!

?  Die Täter können mittels Call-ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl )!

?  Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen des Telefonbetrugs. pol