Am heutigen Donnerstag findet zum 21. Mal der Weltkrebstag statt. Das Motto lautet "Ich bin und ich werde" und ruft jeden Einzelnen zum Nachdenken auf: Wer bin ich und was werde ich anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun? Auch die Haßberg-Kliniken machen auf den Weltkrebstag aufmerksam.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 510 000 Menschen neu an Krebs - Tendenz steigend. Über vier Millionen Menschen leben mit der Krankheit. Und rund 40 Prozent aller Krebsfälle könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.

"Diese drei Zahlen machen deutlich: Krebs ist und bleibt ein zentrales Gesundheitsproblem unserer Gesellschaft", erklärt Tillman Deist, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Nephrologie, Proktologie und medikamentöse Tumortherapie am Haus Ebern der Haßerg-Kliniken. "Sie zeigen aber auch ein enormes Potenzial: Mit einem gesundheitsbewussten Verhalten kann jeder sein individuelles Krebsrisiko senken." Dazu zählen unter anderem regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht, der Verzicht auf das Rauchen und ein vernünftiger Umgang mit UV-Strahlen. Auch Impfungen gegen krebserregende Viren senken das Krebsrisiko .

Menschen, die an Krebs erkrankt sind, aber auch deren Angehörige benötigen neben medizinischer auch psychosoziale Unterstützung, den Austausch oder das Gespräch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe. Als Mitglied im Netzwerk "Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen " legen die Haßberg-Kliniken großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen in der Region: "Der Austausch mit den Gruppen ist uns sehr wichtig", erklärt Natalja Kruppa.

Erfahrungen anderer nutzen

Auch die Regionalgruppe Schweinfurt der deutschen Ilco, dem Selbsthilfeverband von Menschen mit einem Stoma, ist Teil des Netzwerks. Sie ermöglicht es Stomaträgern und Darmkrebserkrankten mit Gleichbetroffenen bei Gruppentreffen und Einzelgesprächen zu reden und so Erfahrungen anderer zum Alltagsleben mit Stoma oder Darmkrebs nutzen zu können. Zudem bietet die Gruppe, deren Ansprechpartner Erich Rose (Telefon: 09382/8746) ist, Besucherdienste im Krankenhaus , fachliche Informationen durch Vorträge, Broschüren zum Stoma, aber auch gemeinsame Unternehmungen an. "Ziel der Ilco-Regionalgruppe ist es, allen Stomaträgern und Menschen mit Darmkrebs beizustehen", sagt Natalja Kruppa.

Das internationale Motto des Weltkrebstages lautet ein weiteres Mal "Ich bin und ich werde". Es soll jeden Einzelnen zum Nachdenken anregen: Wer bin ich und was werde ich anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun? In den sozialen Medien ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, das Motto mit Leben zu erfüllen und die persönliche Botschaft mit einem Foto und den Hashtags #Weltkrebstag und #IchBinUndIchWerde auf Facebook , Twitter oder Instagram zu teilen.

Weitere Informationen zur Mitmachaktion gibt es auf www.krebshilfe.de/weltkrebstag. red