Die Gemeinde Ebelsbach plant ein "Innerstädtisches Entwicklungskonzept" (Isek). Es soll Perspektiven für die Ortsentwicklung und zukünftige Handlungsfelder aufzeigen. Nachdem sich bereits der Bauausschuss mit dem Thema befasst hatte, informierten nun mehrere Planungsbüros den Gemeinderat in Ebelsbach über ihre Vorstellungen. Nun geht es darum, darunter einen Partner für das Isek auszuwählen.

Die Bewerber sahen bei ihrer Vorstellung die Gemeinde in einer attraktiven Lage an einer Verkehrsachse zwischen Bamberg und Schweinfurt. Schwerpunkte künftiger Tätigkeit, die teilweise von der Gemeinde vorgegeben wurden, können die Verkehrserschließung im Altort Ebelsbach und Gleisenau sowie das geplante Baugebiet "Am Herrenwald" sein. Ebenso geht es um die künftige Nutzung des Schlossareals in Ebelsbach und die Schaffung von Wohnformen für Senioren , junge Menschen und Singles .

Für die Feuerwehr

Aufgrund der Umstellung des Analogfunkes auf Digitalfunk bei der Feuerwehr ist die Neubeschaffung von Funkmeldeempfängern (Pagern) notwendig. Kommandant Christian Glückert informierte, dass sich die Kosten auf rund 700 Euro pro Pager belaufen und die Feuerwehr derzeit 45 Empfänger habe. Dazu brauche man noch fünf Pager und außerdem wolle man zehn Pager noch in Reserve haben, sagte er.

Bürgermeister Martin Horn ( SPD ) verwies darauf, dass 45 Pager mit jeweils 550 Euro gefördert würden und die übrigen von der Gemeinde bezahlt werden müssten. Der Gemeinderat beschloss, 60 Meldeempfänger zu einem Preis von 42 000 Euro anzuschaffen, wobei auf die Gemeinde dann Kosten von 17 250 Euro zukommen.

In nächster Zeit müssen auch die sieben Sirenen im Gemeindegebiet auf Digitalfunk umgerüstet werden. Kosten werden in Höhe von 3500 Euro pro Sirene erwartet (bei etwa 80 Prozent Förderung).

Die Gemeinde beteiligt sich an der Förderung von Fahrradabstellanlagen des Bundes und der Bahn am Bahnhof in Ebelsbach . "Normale" Fahrradabstellanlagen sollen laut Gemeinderat angelegt werden.

Informationsbedarf meldeten Vereine zum Thema Bür-gerbus an, zu dem derzeit eine Umfrage unter den Vereinen läuft. Dabei meinten einige Gemeinderäte , dass die Abfrage wenig aussagekräftig sei und man eigentlich nicht richtig wisse, was ein Verein angeben soll. Es wurde darauf verwiesen, dass das Projekt in erster Linie ein Bürgerbus mit neun Plätzen für die Bürger sein soll für die Verbindung aus den Orten in die Kerngemeinde. Erst in zweiter Linie könnten Vereine davon profitieren, hieß es. gg