Einen Förderbescheid über 362 500 Euro für den Glasfaserausbau überreichte Staatsministerin Dorothee Bär dem Eltmanner Bürgermeister Michael Ziegler . Die Förderung stammt aus Bundesmitteln des Förderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland, das vom Bundesverkehrsministerium aufgelegt wurde. Die Fördersumme sind 50 Prozent der Gesamtinvestitionskosten von 725 000 Euro, die nun in Eltmann in den Glasfaserausbau investiert werden können.

Mit den Mitteln werden das Industriegebiet in Eltmann sowie das Gewerbegebiet in Limbach angeschlossen. Außerdem sollen einzelne Gewerbe, die in Wohngebieten liegen, an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

„Der Glasfaseranschluss ist für viele Betriebe das A und O. Er ist mittlerweile ein Standortfaktor“, erklärt Bürgermeister Michael Ziegler , der sich seit vielen Jahren für einen stetigen Netzausbau engagierte. „Ich bin Dorothee Bär daher für ihren Einsatz sehr dankbar.“

„Ganz neue Möglichkeiten“

Ein Kompliment, das die Abgeordnete gerne zurückgibt: „Wir brauchen engagierte Bürgermeister, die sich der Bedeutung des Themas so bewusst sind“, sagt Bär. Sie ist sich sicher, dass der ländliche Raum durch die Digitalisierung noch stärker zur Zukunftsregion werden kann: „In Zukunft wird es egal sein, von wo aus man arbeitet. Und für die Firmen wird es umgekehrt weniger wichtig, dass ihre Mitarbeiter alle vor Ort sind. Das eröffnet gerade im ländlichen Bereich ganz neue Möglichkeiten. Voraussetzung ist aber die dazu notwendige Infrastruktur“, sagt Bär.

Sie kämpfe daher in Berlin um jeden Cent für den Breitbandausbau in ihrem Wahlkreis. red