Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV), Sportbezirk Oberfranken, hat im Schützenhaus Kronach seine "stillen Stars" geehrt. Die Bezirksvorsitzende Oberfranken, Monika Engelhardt, hieß die Ehrenamtspreisträger aus den neun Sportkreisen (Bamberg, Bayreuth, Hof, Forchheim, Coburg, Lichtenfels, Kulmbach, Kronach und Wunsiedel) willkommen. Jeder Sportkreis hatte drei "stille Stars" vorgeschlagen.

Aus dem Sportkreis Kronach wurden Annemarie Nickol (FC Wacker Haig), Hans Meissner (TSF Theisenort) und Karlheinz Funk (TSV Weißenbrunn) geehrt. Als Laudator fungierte Kreisvorsitzender Mario Schmid.

Nickol: Seit 35 Jahren eine Stütze

Nicht wegzudenken aus ihrem Verein, dem FC Wacker Haig, ist Annemarie Nickol. Seit über 35 Jahren ist sie eine Stütze und wertvolle Helferin. "Es vergeht kein Fest im Verein, wo Annemarie Nickol nicht mitwirkt. Sei es am Sportfest, an Fasching, Kirchweih oder Sitzungen", so Schmid. Vor 35 Jahren rief Nickol den Kaffee- und Kuchenverkauf bei Heimspielen ins Leben.

Sie unterstützt ihren Mann bei seinem früheren Amt als Hauptkassier, jetzt steht sie ihrem Sohn, der das Amt übernommen hat, mit Rat und Tat zur Seite. Nickol ist dabei der größte Fan ihrer Enkel, die im Verein Fußball und Tischtennis spielen. "Der FC Wacker Haig hat mit Annemarie Nickol einen echten Schatz, der sich selbst in den Hintergrund stellt, aber ohne den vieles nicht funktionieren würde", lobte der Kreisvorsitzende.

Meissner: Mehr als ein Platzwart

Hans Meissner ist seit November 2003 Mitglied bei den TSF Theisenort. Eingestiegen ist er vor 16 Jahren als Wirt im Vereinsheim. Schnell übernahm er weitere Aufgaben und anfallende Tätigkeiten rund um die Pflege und den Erhalt des Sportheims und des Vereinsgeländes. So zum Beispiel auch als Platzwart. "Persönlich zeichnet ihn seine ruhige, gesellige Art aus, was ihn in Summe zu einem sehr geschätzten Vereinsmitglied macht. Darüber hinaus schnürt er nach wie vor, sofern es die Gesundheit zulässt, die Fußballschuhe und lässt sich kaum eine Trainingseinheit im Alte Herren Umfeld entgehen", erzählte Schmid.

Funk: Förderer der Jugendarbeit

Der 78-jährige Karlheinz Funk war jahrelang als Schriftführer in der Vorstandschaft des TSV Weißenbrunn tätig. Er hat einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass das Sportheim im Jahr 2003 ausgebaut wurde. In Weißenbrunn gibt es seit 30 Jahren die Wirbelsäulen-Gymnastik. Diese Gruppe wurde von Anfang an von Funk betreut. "Er kümmert sich um einen ausgebildeten Physiotherapeuten, den reibungslosen Ablauf der Stunden und spendet die Einnahmen der Gymnastik zu 100 Prozent an die Abteilungen im Verein, um so die Jugendarbeit zu fördern", sagte Mario Schmid. "Aufgrund dieser genannten Tätigkeiten ist Karlheinz Funk eine geschätzte sowie ehrenswerte Persönlichkeit beim TSV Weißenbrunn." eh