von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Kleinsendelbach — In der Frage ihrer Bezüge musste Langensendelbachs Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWK) eine weitere Niederlage einstecken. Der neu formierte Gemeinderat hatte ihr die gesetzlich empfohlene Entschädigung von 3007,39 Euro vorenthalten. Zugebilligt wurden Werner stattdessen 2800 Euro.
Gegen diese Entscheidung hatte die Bürgermeisterin Einspruch beim Landratsamt Forchheim eingelegt. Das Forchheimer Landratsamt empfahl in der Folge ebenfalls, die Entschädigung bei 3007,39 Euro festzulegen.
Der Langensendelbacher Gemeinderat blieb in der Sache allerdings hart. Er lehnte mit 8:4 Stimmen die Empfehlung des Landratsamts ab. So bekommt Gertrud Werner monatlich 2800 Euro als finanzielle Entschädigung.
Ohne Kreditaufnahme und dafür mit einer kleinen Zuführung zum Vermögensetat von 62 500 Euro kommt heuer der Haushalt der Gemeinde Kleinsendelbach aus. Er hat ein Volumen von 2,3 Millionen Euro und wurde vom Kleinsendelbacher Gemeinderat mit 10:3 Stimmen verabschiedet.
Wie VG-Kämmerin Ursula Lauterbach in diesem Zusammenhang betonte, kann die Gesamtverschuldung bis Ende des Jahres voraussichtlich auf 751 996 Euro gesenkt werden. Dies entspräche dann einer Pro-Kopf-Verschuldung von 506,05 Euro.

Hebesätze bleiben unangetastet

Gleichzeitig konnte auf Verpflichtungsermächtigungen für den Vermögenshaushalt und eine Anhebung der Hebesätze bei den Grundsteuern A und B mit derzeit 350 v. H. und der Gewerbesteuer mit 380 v. H. verzichtet werden.
Auch den Höchstbetrag der Kassenkredite ließ der Kleinsendelbacher Gemeinderat mit 330 000 Euro unangetastet.