Rund 25.000 Euro der insgesamt beim Regionalbudget ausgelobten 100.000 Euro landen in Oerlenbach, wenn die Projekte pünktlich umgesetzt und abgerechnet werden. Sechs der eingereichten Ideen wurden berücksichtigt, von der BMX Rampe in Ebenhausen über das Outdoor-Gym bei Eltingshausen bis zu Verbesserungen an der Skaterbahn im Umfeld der Heglerhalle. Das Sportheim Rottershausen kann sich über neue Stühle freuen und ein neuer Lieblingsplatz, inzwischen der dritte, entsteht zwischen Oerlenbach und Ebenhausen. Die Idee aus dem Rathaus, alle Lieblingsplätze der Allianz mit einer Tour für Pedalritter zu verknüpfen, fand auch die Zustimmung der Jury.

Einheitliche Hallenordnung

Alle Sporthallen der Gemeinde erhalten eine einheitliche Hallenordnung. Im Wesentlichen orientieren sich die einzelnen Punkte für Mieter an dem bereits bestehenden Regelwerk für die Hegler-Halle, nur wenige Paragrafen wurden umgearbeitet. So beinhaltet die Nutzungsvereinbarung von vornherein den Gebührenbescheid. Außerdem wurde festgelegt, dass Stühle und Tische aus den Hallen nicht an Privatpersonen verliehen werden; Organisationen und Behörden, als Beispiel wurde die Bundespolizei genannt, dürfen aber darauf zurückgreifen.

Die alte VR-Bank gegenüber dem Rathaus hat Oerlenbach gekauft. Über die Nutzung der Räume bestimmt in einer späteren Sitzung der Gemeinderat. Bürgermeister Nico Rogge lobt den barrierefreien Zugang zum ehemaligen Bankgebäude.

Der Kindergarten in Oerlenbach erhält neue Stühle und Tische für die Kids und deren Betreuungspersonal. Die alte Bestuhlung hat viele Jahre "auf dem Buckel" und war in der Vergangenheit nur noch durch häufige Reparaturarbeiten nutzbar geblieben. Rund 21.000 Euro sollen die neuen Stühle und Tische kosten, die Gemeinde übernimmt den bei Kitas üblichen Anteil von 80 Prozent als Zuschuss.

Im Jubiläumsjahr der Großgemeinde - 50 Jahre nach deren Gründung - und mit Rücksicht auf die schlechten, von der Pandemie beeinflussten letzten Geschäftsjahre stellt Oerlenbach die Heglerhalle in diesem Jahr kostenfrei für die Gewerbeschau zur Verfügung.

Das Thema Kampfmittel begleitet einige Baumaßnahmen in der Gemeinde. Jetzt sorgt man sich um die Sanierungsarbeiten in der Domstraße (Rottershausen). Der Gemeinderat beschloss, erforderliche Maßnahmen - auch zum Schutz der Arbeitskräfte - in Angriff zu nehmen. Die Verwaltung soll die Umsetzung kordinieren.

Das Radwegeprogramm auf den Kreisstraßen beschert Oerlenbach einige Verbesserungen. Offenbar ist auch das Nadelöhr zwischen Ebenhausen und Oerlenbach auf der Liste der notwendigen Umbaumaßnahmen. Dort kam und kommt es zu gefährlichen Situationen.

Die Trafostation des Bayernwerkes wird genau dort errichtet, wo sie vorgesehen war. Die Ratsmitglieder folgten der Auffassung der Verwaltung, die dem Energieversorger in einer Antwort den Standort am Neubaugebiet Eltingshausen verdeutlicht.

Was passiert mit der Eisenbahn-Überführung über die B286 in Oerlenbach? Ein Ersatz für das Brückenbauwerk steht an. Oerlenbach, wie andere Behörden auch, wurde angefragt, ob zusätzliche Veränderungen erfolgen sollen. Einen Rad- und Fußgängerweg unter den Bahngleisen (eine mögliche Variante) möchte aber kein Ratsmitglied umgesetzt wissen. Verwaltung und Gemeinderat wünschen sich eine rechtzeitige Information rund um die anstehenden Arbeiten am Ortseingang.

Die "übliche Quote" von zehn Prozent der tatsächlichen Kosten steuert Oerlenbach zur Renovierung der Übungshalle bei. Der FCSH Eltingshausen hatte für Reparatur- und Verbesserungsarbeiten um einen gemeindlichen Zuschuss gebeten.

Ein neues Wohnhaus mit Doppelgarage soll in der Bahnhofstraße (Ebenhausen) errichtet werden. Das Grundstück liegt zwar außerhalb des Bebauungsplanes, kann aber als ein Projekt der Innenverdichtung gewertet werden. Eine ganze Liste von Befreiungen wünscht sich der Bauherr eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Geräteschuppen. Die Ratsmitglieder konnten die Forderungen nachvollziehen und erteilten beiden Projekten einstimmig ihr Einvernehmen.

Die Projekte "Silberner Wolf" werden Stück für Stück realisiert. Weil der Auftragsplan des Bauhofes derzeit bestens gefüllt ist, bittet Nico Rogge um Geduld bei der Umsetzung der Bürgerideen. 50 neue Bäume für 50 Jahre Oerlenbach werden gepflanzt, die Kosten von geschätzten 5000 Euro übernimmt der Landkreis.