Nach einer coronabedingten Zwangspause fand wieder eine Mitgliederversammlung der Fränkische-Schweiz-Ortsgruppe Streitberg statt. Bei der Zusammenkunft im Gasthof Sponsel in Oberfellendorf, das zum Vereinsgebiet der Ortsgruppe Streitberg gehört, lobte Wiesenttals Bürgermeister Marco Trautner den Fränkische-Schweiz-Verein dafür, dass er besonders mit der Pflege der Wanderwege einen erheblichen Beitrag für den Tourismus leiste. Der FSV übernehme damit auch einen Großteil der Aufgaben des gemeindlichen Bautrupps.

Aus dem Tätigkeitsbericht des Wegewarteteams ging hervor, dass die Helfer drei Wochen unterwegs gewesen sind, um das über 80 Kilometer lange Wanderwegenetz begehbar zu machen und die Markierung in Ordnung zu bringen. Hierbei hat man festgestellt, dass besonders die Treppenstufen durch Mountainbiker stark in Mitleidenschaft gezogen werden. „Wir haben fünf neue Ruhebänke aufgestellt, acht sind noch auf Lager“, hieß es. Hierzu bittet man um Vorschläge für mögliche Standorte.

Die Vereinskasse hat ebenso wie die Jugendarbeit und die Trachtenarbeit unter der Pandemie gelitten. Es gebe einen Verlust, so die Rechnungsprüferin Gerlinde Stenglein-Windisch. Dies sei, so ergänzte Vorsitzender Toni Eckert, auf den Ausfall von Veranstaltungen wie Marathon-Party, Familienfest auf der Neideck oder der Streitberger Kirchweih zurückzuführen. Der Antrag auf Überbrückungshilfe beim Heimatministerium wurde laut Eckert positiv beschieden.

Rekonstruktion

Der FSV-Vorsitzende, gleichzeitig auch Kulturbeauftragter im Verein, kündigte an, dass eine virtuelle Rekonstruktion der Burg Streitberg vorbereitet werde. Es solle der Baubestand des frühen 18. Jahrhunderts, als die Burg bereits im markgräflichen Besitz war, nachvollzogen werden. Das Vorhaben werde von der Fachwelt äußerst positiv bewertet und habe einen erheblichen touristischen Effekt, meint Eckert.

Erwartungen

Mit Blick auf die Arbeitsplanung für 2022 erhoffen sich die Mitglieder wieder ein normales Veranstaltungsjahr. Dazu gehört auch ein Familientag auf der Neideck.

Am Schluss der harmonisch verlaufenen Versammlung fanden Ehrungen statt. Das Vereinsabzeichen in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft bekam Gerlinde Stenglein-Windisch. Mit Silber für 25 Jahre wurden geehrt: Alfons und Bernadette Russ, Erich Kraupner, Gerhard Forkel, Andrea, Edmund, Fabian, Johannes Schrenker, Gerd und Ulrike Häberlein, Konrad Rosenzweig, Klaus und Susanne Krotsch, Roland Hösch, Ute und Werner Hofmann . hl