In seinem Heimatort Weilersbach ist Ewald Amon tief verwurzelt. Hier wurde er im April 1936 als Landwirtssohn der Eheleute Maria und Michael Amon in Unterweilersbach geboren, hier ist sein Zuhause und hier feierte er jetzt seinen 90. Geburtstag mit Ehefrau Anneliese, Tochter Bernadett, den Söhnen Michael und Markus, Schwiegerkindern, sieben Enkelkindern und zwei Urenkeln sowie zahlreichen Gästen im Gasthaus Hubert/Reichelt.
Dort schaute auch Vizebürgermeister Roland Dauer vorbei. Dauer dankte dem Jubilar für alles, was er für die Gemeinde geleistet habe. Auch der Gesangverein , der Musikverein und der VdK-Ortsverband gratulierten. Ebenso Pfarrer Thomas Muttam von St. Anna und ein Vertreter der Volksbank Forchheim. Für Ewald Amon war es ein festlicher Tag mit vielen Glückwünschen und Präsenten – und dafür dankt er allen Gratulanten.
Ewald Amon, der ein Landwirt durch und durch war, blickt auf ein arbeitsreiches, bewegtes, aber auch geglücktes Leben zurück, in dem die Familie immer im Mittelpunkt stand. Bis heute lebt er mit Ehefrau Anna Elisabeth (Anneliese), die er 1963 heiratete, auf dem elterlichen Bauernhof in Unterweilersbach, den er gemeinsam mit ihr bewirtschaftete, immer wieder ausbaute, erweiterte und modernisierte. Weil handwerklich begabt, legte er stets mit Hand an. Die Landwirtschaft war für Ewald Amon keine Pflicht, sondern eine Leidenschaft. Schon in jungen Jahren, er ging seinerzeit noch in die Schule, in die 8. Klasse, spannte er bereits die Kühe an und hinaus ging es aufs Feld zum Ackern.
Seine Interessen waren weit gestreut. Neben der Landwirtschaft und seiner beruflichen Tätigkeit (bis zum Ruhestand in der Forchheimer Papierfabrik) engagierte sich der Jubilar für die Allgemeinheit. Er war zwölf Jahre lang Gemeinderat, Vereinsmensch und Ideengeber bei der Mitgestaltung seine Heimatgemeinde. Als Wegebaumeister für Unterweilersbach war er über 25 Jahre, vom Anfang bis zum Ende, maßgeblich am Flurbereinigungsverfahren in Weilersbach beteiligt und ist heute noch stolz darauf, dass in der Gemeindeflur Verbesserungen bei der Bewirtschaftung erreicht wurden. Ein wichtiges Thema war für ihn auch die Hofwiesenbewässerung. Außerdem war er viele Jahre Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes in Unterweilersbach.
„Die positive Entwicklung meiner Heimatgemeinde war mir stets ein Anliegen“. Obwohl Ewald Amon sich seiner Berufstätigkeit und dem Hof gewidmet hat, ist er trotzdem viel herumgekommen, und zwar mit den von der Volksbank angebotenen Reisen und Fahrten.
Jetzt im Alter lässt es der Senior etwas ruhiger angehen. Täglich wird der FT gelesen, der im Hause Amon seit seiner Gründung daheim ist, Fernsehen geschaut und die alltäglichen Besorgungen erledigt. Und wie macht man es nun, so alt zu werden? Die klare Antwort: Arbeit, Zufriedenheit und Lebensmut, auch wenn es dunkle Zeiten gab. Große Zukunftswünsche hat Ewald Amon keine. Nur einen Wunsch: „Gesundheit“. dia