Ein zufriedener und gut gelaunter Gottfried Herrmann war im Kreise zahlreicher Gratulanten anzutreffen. Der Kersbacher hat seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Der Jubilar erlebte einen schönen Geburtstag in seiner Wohnung am Nordring, denn da fühlt er sich wohl. Und alle waren da: seine beiden Söhne Georg und Bernhard, die beiden Schwiegertöchter und die drei Enkelkinder. Auch seine 84-jährige Schwester Margot war aus Dortmund angereist. Die Familie war und ist für ihn bis heute der Lebensmittelpunkt.

Eine besondere Freude bereitete dem rüstigen Senior der Besuch von Vizelandrätin Barbara Poneleit und von Stadträtin Martina Hebendanz, die die Grüße vom Landkreis und der Stadt Forchheim überbrachten. Glückwünsche gab es auch vom örtlichen Seniorenclub und der Pfarrei St. Ottilie.

Die Lebensreise von Gottfried Herrmann fing 1932 in Oberschlesien an, wo er geboren ist. Später zog er nach Dortmund, wohin auch Ehefrau Edith nachkam. Beruflich war er in der Westfalenstadt bis zu seinem Ruhestand als Elektromeister in der Werkstatt der Fachhochschule tätig. Seine endgültige zweite Heimat wurde 2004 Kersbach . Hier durfte er im Hause von Sohn Georg mit seiner Edith, die er 1961 heiratete, noch viele glückliche Jahre verbringen. 2011 verstarb sie kurz vor der diamantenen Hochzeit. Um Gottfried kümmern sich Sohn Georg und Schwiegertochter Katharina, die erzählt, dass sich der Jubilar während ihrer Berufstätigkeit gerne und gut betreut in der Tagespflege für Senioren in Kersbach aufhält. Sohn Georg beschreibt seinen Vater als kontaktfreudigen und geselligen Menschen, der sich in Kersbach in der Pfarrei sowie als Kassenwart im Seniorenverein engagierte.

Die Verbindung zu seinen Familienangehörigen in der alten Heimat ist dennoch nie abgerissen. Sein Lebenselixier waren Arbeit und seine Hobbys Sport, Fahrradfahren und Gartenarbeit – und bis noch vor kurzer Zeit sein täglicher Spaziergang mit seinem Hund. Gottfried Herrmanns größter Zukunftswunsch ist: Noch viele gesunde Jahre im Kreise der Familie. Heidi Amon