Das Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" wird verlängert. Darauf macht Sabine Dittmar (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, in einer Pressemitteilung aufmerksam. Insgesamt 476 Millionen Euro stünden in den kommenden Jahren für neue Projekte bereit. "Gut angelegtes Geld", findet Sabine Dittmar und hofft, dass ein Teil davon aus in die Region fließt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete, Sabine Dittmar, ruft die Kommunen aus ihrem Wahlkreis auf, sich mit ihren Vorhaben zu melden.

Auch in ihrem Wahlkreis, der die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld umfasst, gebe es einige Kommunen, die Projekte in diesem Bereich planen und sie mangels ausreichender Förderung bisher aufschieben oder stoppen mussten.

Bis 30. September melden

Noch bis 30. September können Kommunen ihre Projekte melden. Bei Fragen zum Programm könnten sich Vertreter der Kommune gerne an die Büros der SPD-Bundestagsabgeordneten in Haßfurt oder Bad Kissingen wenden, heißt es in der Pressemitteilung von Sabine Dittmar.

Gefördert würden kommunale Einrichtungen der sozialen Infrastruktur in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Dies sind beispielsweise Sport- und Schwimmhallen, Jugendclubs, Begegnungsstätten, Bibliotheken und Kulturzentren. Der Förderschwerpunkt liege bei Sportstätten. Die zu fördernden Einrichtungen sollen eine Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration haben und müssen daher für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die maximale Zuschusshöhe beträgt 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, bei Kommunen in Haushaltsnotlage 75 Prozent. Der Bundesanteil der Förderung soll in der Regel zwischen einer und sechs Millionen Euro liegen. Die Projekte müssen von den Kommunen, Landkreisen beziehungsweise Ländern (bei Landeseigentum) mitfinanziert werden. red