Bernhard Panzer Einhundert Jahre alt wäre Hans Bitter in diesem Jahr geworden. Der bekannte Herzogenauracher war nicht nur der erfolgreichste Einzelsportler der Stadt und holte im Seniorensport zahlreiche Titel, unter anderem wurde er fünfmal Weltmeister. Hans Bitter war auch ein leidenschaftlicher Künstler und Gründungsmitglied des Kunst- und Kulturvereins. Der widmet ihm nun eine Ausstellung im Kunstraum in der Langenzenner Straße (der FT berichtete ausführlich).

Durch die Corona-Pandemie und die beschlossenen Einschränkungen ist allerdings eine Vernissage im herkömmlichen Sinne nicht möglich. Es darf keine Bewirtung geben, auch darf immer nur eine sehr beschränkte Anzahl an Besuchern in den Ausstellungssaal. Eröffnen will der Verein die "Retrospektive - 100 Jahre Hans Bitter" freilich dennoch, und das wurde auf Anfrage des FT am gestrigen Mittwoch noch einmal bestätigt. Demnach wird die Ausstellung am morgigen Freitag um 18.30 Uhr, wie geplant, eröffnet, teilt die Zweite Vorsitzende Brigitte Graf-Nekola mit.

Die Verkaufsausstellung dauert vorerst bis zum 20. Dezember, eine Verlängerung ins neue Jahr hinein ist durchaus möglich.

Nach den Vorgaben des Gesundheitsamts wird für zehn Quadratmeter Fläche jeweils eine Person gerechnet. Bei 130 Quadratmeter Ausstellungsfläche will man etwa zehn Besucher gleichzeitig einlassen, sagt die Künstlerin. Wenn es das Wetter zulässt, soll morgen, am ersten Abend, eingangs vor der Tür eine kurze Eröffnung gehalten werden. Brigitte Graf-Nekola weist auch darauf hin, dass die Besucher die Hygienevorschriften beachten mögen.

Geplant ist in den letzten Tagen auch eine Versteigerung mit den Werken, die noch nicht verkauft werden konnten. Geöffnet ist der Kunstraum samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie an Donnerstagen von 17 bis 19 Uhr. Gezeigt werden 100 Werke aus dem Nachlass von Hans Bitter, der dem Verein von der Familie vermacht wurde.