Am Kinderhaus in Motten können die Zimmereiarbeiten beginnen, die Pläne für die Außenanlage steckten jedoch fast noch in Kinderschuhen, sagte Bürgermeisterin Katja Habersack (parteilos) in der Gemeinderatssitzung. Susanne Siebenlist vom Architekturbüro Land und Plan (Wartmannsroth) stellte die Entwürfe für die Spielplätze vor. Das Büro hatte diese Aufgabe erst 2019 von der Firma Herget aus Eichenzell übernommen, was den Rückstand erklärt.

Entlang des Gebäudes wird ein überdachter Außenbereich angeschlossen. Der ehemalige Spielplatz gliedert sich in einen Kleinkind- und einen Kindergartenbereich sowie einen circa 826 Quadratmeter großen öffentlichen Spielplatz. Es soll aktive Bereiche, Freiflächen und Rückzugsbereiche geben.

Der Kleinkindbereich wird vom übrigen Areal durch einen Zaun abgetrennt sein, ebenso der Kindergartenbereich, aber es wird eine Gartentüre zum öffentlichen Spielplatz geben. Dort werden die alten Spielgeräte teilweise neu platziert. An der Gebäuderückseite sind kleine Höfe vorgesehen. Hier können ein Sinnesgarten für die Kleinen und ein Lerngarten für die Älteren entstehen.

Im Eingangsbereich werden die Parkplätze senkrecht zur Dalherdaer Straße angeordnet. Sowohl ein rollstuhlgerechter Zugang als auch eine größere Zufahrt sind geplant. Unterhalb des öffentlichen Spielplatzes wird es zusätzlich eine breite Zufahrt geben. Laut Sabine Siebenlist befänden sich die Kosten "nicht so weit weg von der ursprünglichen Kalkulation", die von Herget noch mit 42 000 Euro angegeben worden war. Die Rathauschefin schlug ein Treffen von Bauausschuss und Gartenbauverein vor, um die Gestaltung zu besprechen.