Diamantene Hochzeit feierten gestern in Limbach Gregor Lediger und Ehefrau Elfriede, eine geborene Hüpschle. Dem Jubelpaar gratulierten zwei Söhne und zwei Töchter, acht Enkel und neun Urenkel. Die Glückwünsche der Stadt Eltmann und des Landkreises Haßberge überbrachte Bürgermeister und stellvertretender Landrat Michael Ziegler.

Elfriede und Gregor Hüpschle sind zwei "waschechte Limbacher" und bis heute ihrem Geburtsort treu geblieben. Wie es früher üblich war, hatten sie eine kleine Landwirtschaft und da gab es immer gut zu tun.

Im Wald und bei "Kufi"

Gregor Lediger arbeitete ab 1956 im Staatswald, zumal Limbach ein eigenes Forsthaus hatte und zu dieser Zeit 14 Limbacher im Staatsforst ihren Lebensunterhalt verdienten. 1959 bot sich die Gelegenheit, eine Arbeitsstelle im Kugelfischerwerk Eltmann zu bekommen, und diese Chance ließ er sich nicht entgehen. Dort ging Gregor Lediger bis zu seinem Renteneintritt seiner Arbeit nach.

Elfriede Lediger kümmerte sich in jungen Jahren um die Erziehung ihrer vier Kinder. Und sie wirkte in Haus und Hof.

In den Zeiten der Flurneuordnung gehörte Gregor Lediger der Vorstandschaft der Flurbereinigung Limbach an. Besonderen Spaß bereitete beiden lange Zeit ihr Hund, ein Dobermann, der ganz lieb gewesen sei. Gregor Lediger gehörte daher zu den Gründern des Hundevereins Limbach und absolvierte die Gebrauchshundeprüfung. Eine weitere Freizeitbeschäftigung galt dem "runden Leder", dem er bis zu seinem 45. Lebensjahr beim TSV Limbach in der Ersten Mannschaft nachjagte. Der heutige Jubilar war als Libero eine große Stütze der Fußballer.

Das Jubelpaar wohnt mitten im Ort auf einem großen Grundstück, das von der Hauptstraße bis an den Main reicht. Kein Wunder, dass deswegen dem Garten die besondere Liebe gilt. Beide zeigen aber auch großes Interesse am Geschehen in der Welt und am Wallfahrtsort Limbach mit der Wallfahrtskirche, in der sie am Wochenende ihren Jubeltag kirchlich feiern. gg