Für Kinder mit einer wesentlichen Behinderung beziehungsweise für Kinder, die von einer solchen bedroht sind, soll in Erlangen an der Goerdelerstraße 21 eine weitere Anlaufstelle entstehen. Nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen durch den Bezirk Mittelfranken wurde eine neue Frühförderstelle zugelassen, in der Kinder im medizinisch-therapeutischen sowie im heilpädagogischen Bereich gefördert werden können. Träger ist die Lebenshilfe Erlangen, teilt die Bezirksregierung mit.

Ziel von Früherkennung und Frühförderung ist es, eine drohende Behinderung beziehungsweise eine Behinderung durch spezielle Förder- und Behandlungsmaßnahmen abzuwenden, auszugleichen oder zu mindern. Der Ansatz ist ganzheitlich, um die persönliche Entwicklung der Kinder bestmöglich fördern zu können. Die Kosten für die interdisziplinäre Frühförderung werden nach einer Verordnung durch den Kinderarzt von der zuständigen Krankenkasse und dem Bezirk Mittelfranken übernommen. Derzeit trägt der Bezirk für rund 4300 Kinder die Ausgaben einer Frühförderung, im vergangenen Jahr wurden für die Eingliederungshilfe in Frühförderstellen rund 15 Millionen Euro ausgegeben. red