Ein neuer Gewerbebetrieb wird in der Gemeinde entstehen. Die Lage ist exponiert, direkt zwischen Esbacher See und der A 73. Der Autobahnanschluss reizt den Investor, dessen Name und dessen Branche Bürgermeister Udo Döhler (UBV) bei der Gemeinderatssitzung noch nicht bekanntgab, da Stillschweigen vereinbart war. Auf alle Fälle steht der Investor in den Startlöchern und der Gemeinderat ebnete den Weg dafür.
Döhler präsentierte die Unterlagen mit Festsetzungen, die Begründungen und den Umweltbericht zwecks Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplanes und der damit verbundenen 3. Änderung des Bebauungsplanes "Esbach Nord-Ost". Die Straßenerschließung soll - sofern sich keine Änderungen ergeben - über den derzeitigen Zugang zum Esbacher See erfolgen, wobei ein Fuß- und Radweg mit eingeplant ist. Ausgleichsflächen können zur Verfügung gestellt werden. Geplant sind Gewerbe- und Lagerräume, Büro- und Verwaltungsräume sowie ein Wohngebäude für Betriebsangehörige. Den Entwurf für die Änderung des Bebauungsplanes billigte das Gremium einstimmig ohne größere Diskussion sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.
Ferner beschloss der Gemeinderat nach Vorberatung durch den Sport- und Kulturausschuss "Richtlinien über Ehrungen durch die Gemeinde", die sogenannte Ehrungsordnung. Sie umfasst im Wesentlichen zwei Auszeichnungen: die Verleihung der Ehrenbürgerrechte und die Vergabe der Gemeindemedaille.
Letztere stellte Gemeinderat Rolf Bätz (CSU) im Original vor. Sein Vater hat diese Auszeichnung schon einmal erhalten. Die Gemeinderäte waren dem Vorschlag gegenüber nicht abgeneigt, als sie sich die Medaille ansahen. dav