Anna Lienhardt

Von außen läuft man fast dran vorbei, doch auf den zweiten Blick sind sie doch zu erkennen: Die Umrisse des Raulino "Gartenhauses" - einst ein prächtiges Anwesen mit rund 140 Quadratmetern Fläche - und die angrenzende "Tabakscheune". Diese kam zu ihrem Namen, weil sie von 1820 bis 1943 eben jener Tabakfabrikation Raulino als Trockenraum und Lager diente.
Scheune und Anwesen gehören zu den jüngeren Einzeldenkmälern Bambergs. 2012 veräußerte die Stadt das Ensemble an die von ihr verwaltete Edgar-Wolf'sche Stiftung. Die hat Anfang des Jahres mit der Sanierung der Ruine begonnen. Doch schon jetzt sieht man dem Haus an: Es wird einmal ein "Kleinod", wie es Werner Kühhorn, Leiter des städtischen Immobilienmanagements, bezeichnet.
Hohe Decken und riesige Fenster lassen schon jetzt Licht in jede Ritze der Baustelle.