Dürre. Die Hitze und die lang anhaltende Trockenheit bestimmten das Leben im Sommer 2018. Landwirte mähen ihre Wiesen im Mai - dann oft kein zweites Mal. Auf vielen Äckern kümmern die Feldfrüchte vor sich hin. Schon müssen die Vorräte angegriffen werden. Es wird klar: Sollte der Winter lang oder der Frühling trocken werden, droht eine Katastrophe.

Der Klimawandel wird als Thema besonders aktuell. Die Wissenschaftler streiten, was er für die Region bringen wird.

Dafür kommt das Wetter den Staßenbauern entgegen. Sie können es gebrauchen, Bundesstraße 303, Anschlussstelle der A 73 bei Ebersdorf, Bundesstraße 4 durch den Itzgrund und zwischen Rödental und Mönchröden - überall wird gebaut. Mit dem Ausbau der Staatsstraße 2205 kommen Pläne auf den Tisch, die eine Tankstelle und zwei Supermärkte an den Ortsrand von Wiesenfeld bringen werden.

Eher Last als Lust ist die Hitze für Bastian Heimberger und Albert Liebermann, die mehr als 2547 Kilometer vom Coburger Land zur Fußball WM nach Moskau radeln. Sie kommen gerade noch rechtzeitig vor dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft dort an.

In Weißenbrunn vorm Wald erhitzen sich die Gemüter einiger Bürger, weil das Brücknershaus an den Sinterterrassen abgerissen werden soll. Sie wollen es erhalten. Dafür kann sich die Stadt nicht erwärmen. Das Haus wird am Ende abgerissen.

Der warme Sommer und Pippi Langstrumpf bescheren der Waldbühne in Heldritt reichliche junge und nicht mehr ganz junge Besucher. Ebenso zog es viele Erwachsene zum Stück "Für die Katz" und zu Kabarettstücken "zum Lachen in den Wald". 2019 beginnt für alle mit neuen Hoffnungen - auf das Wetter, auf Erfolge und hoffentlich keine Katastrophen. rlu