Wie wird das Areal Eppenreuth 18 nach dem Gebäudeabriss künftig genutzt? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Grafengehaiger Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend. Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Werner Burger den Landschaftsarchitekten Thomas Wirth vom Büro Wirth+Birkenbeul aus Kulmbach, das ein Konzept für die Nutzung des freiwerdenden Platzes Eppenreuth 18 erstellt.

Laut Vorgaben der Förderoffensive Nordostbayern muss die Nachnutzung der Freifläche einem öffentlichen Zweck dienen. Wirth erläuterte dem Ratsgremium anhand der Planunterlagen einige Möglichkeiten. Da die Größe des Flurstücks nur rund 170 Quadratmeter beträgt, könne er sich vorstellen, dass auf dem Gelände eine Grünfläche mit Wegen und Verweilmöglichkeit für einen Bauern- oder Kommungarten entsteht. Eine Einbeziehung des gegenüberliegenden Kindergartens "Pfiffikus" wäre durchaus denkbar. Anhand von Beispielen stellte der Landschaftsarchitekt verschiedenste Varianten eines Gartens in Bildern vor.

Gemeinderat Bernd Witzgall bat darum, auch die Nachbarn und den Gartenbauverein mit einzubeziehen. Es solle zudem geprüft werden, ob eine E-Bike-Ladestation vorgesehen werden kann. Der Marktgemeinderat zeigte sich mit dem Konzept einverstanden und beauftragte das Büro Wirth + Birkenbeul mit den weiteren Planungen.

Neue Lärmschutzverordnung

Die gemeindliche Lärmschutzverordnung von 1997 entsprach nicht mehr dem aktuellen Gesetzesstand. Die Verwaltung hat deshalb auf Grundlage der bisherigen Regelung eine neue Lärmschutzverordnung erarbeitet, die einstimmig beschlossen wurde.