Karl-Heinz Hofmann Neben der Freude über die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses wird bei der Feuerwehr Hain auch die Hoffnung laut, dass man in absehbarer Zeit auch ein Feuerwehrauto erhält. Dies ist jedenfalls nicht nur der Wunsch der Hainer Wehr, sondern auch der Kreisbrandinspektion, wie Kreisbrandinspektor (KBI) Matthias Schuhbäck und Kreisbrandmeister (KBM) Markus Reischl mit Nachdruck in ihren Glückwünschen zum Feuerwehrhaus äußerten.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Hain, Erich Reis, freute sich über eine große Anzahl an Nachbarwehren der Marktgemeinde Küps sowie aus Eichenbühl und Wildenberg (Gemeinde Weißenbrunn) und darüber hinaus aus Kirchlein (Landkreis Lichtenfels). Er begrüßte zahlreiche Ehrengäste, allen voran Bürgermeister Bernd Rebhan, einige Marktgemeinderäte, Ehren-KBI Bernd Steger, Pfarrer Reinhold König und den Gesangverein "Frohsinn", der unter der Leitung von Horst Müller die Einweihungsfeier umrahmte.

Dank und Anerkennung

Bürgermeister Rebhan sprach von einem ganz besonderen Tag in der 118-jährigen Geschichte der Feuerwehr Hain. Und er sparte nicht mit großem Dank und Anerkennung für die freiwilligen, ehrenamtlichen Leistungen zahlreicher Helfer.

Sage und schreibe 2610 Arbeitsstunden an Eigenleistung wurden von den ehrenamtlichen Brandschützern zur Entstehung des Feuerwehrhauses beigesteuert. So verbleiben von den Gesamtkosten von 171 386,87 Euro exakt 105 636,87 Euro Finanzierungsanteil für den Markt Küps. Die Regierung von Oberfranken gewährte einen Zuschuss von 57 750 Euro.

"Dann sehen wir weiter"

Der Rathauschef überhörte auch nicht die Begehrlichkeit nach einem Feuerwehrauto. Dies sei aber Sache des Marktgemeinderates. "Jetzt haben wir erst einmal das geschafft, und dann sehen wir weiter", sagte Rebhan.

Besonderen Dank sprach der Bürgermeister den Kameraden der Hainer Wehr insbesondere dem Bauleiter Markus Renner (der wegen Krankheit entschuldigt war), aus. Er ist Jugendwart, Hauptkassierer und wirkte in der Bauphase als Bauleiter für die Wehr. Zusätzlich hat er auch noch eine Präsentation der Baumaßnahme in Schrift und Bildern erstellt. "Das ist aller Ehren wert", betonte Rebhan. 2610 Arbeitsstunden seien eine grandiose Leistung, denn alle gingen ja auch noch ihrem Beruf nach. "Das Feuerwehrhaus ist Ergebnis eures Einsatzes, dafür ein herzliches ,Vergelt's Gott!‘ im Namen des Marktes Küps. Das kann sich sehen lassen", schwärmte regelrecht der Bürgermeister von so viel ehrenamtlichem unentgeltlichen Einsatz.

In seinen Segensworten schloss auch Pfarrer Reinhold König den Dank an die Feuerwehrleute ein, die selbstlos im Sinne von "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst" unter dem Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" Tag und Nacht einsatzbereit seien, um ihren Mitmenschen aus einer Notsituation zu helfen.

Kommandant Peter Fischer dankte im Namen der Feuerwehr Hain allen Beteiligten und besonders dem Markt Küps, dem Bürgermeister sowie der Verwaltung mit Bauhof und Alexander Hempfling vom Architekturbüro 3 D Detsch, Kronach, für die gute Zusammenarbeit. Fischer drückte deutlich aus, dass jetzt, wo bauliche Voraussetzungen da sind, das nächste Ziel die Anschaffung eines Feuerwehrautos sein sollte.

Der Feuerwehrvorsitzende Erich Reis schloss die Einweihungsfeier mit den Worten: "Wir werden unser Handeln und Tun weiterhin an dem Leitspruch ,Mit Einsatz und Mut beschützen wir Mensch, Tier, Hab und Gut!‘ ausrichten. "