Die erste Kugel hängt

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Die Aktion "Baum der Hoffnung" kommt wieder der Bamberger Tafel zugute.

Es ist ein Erfolgsprojekt und eine Gemeinschaftsaktion der besonderen Art: der "Baum der Hoffnung", der die Besucher einlädt, für die Bamberger Tafel zu spenden. Der Weg ist einfach: Mit einer Spende ab 1 Euro erwirbt man eine Christbaumkugel und hängt diese am Baum auf.
Auch 2017 steht der "Baum der Hoffnung" am Gabelmann als deutlich sichtbares Zeichen für Menschlichkeit und Nächstenliebe in der Vorweihnachtszeit. Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) konnte gestern in Anwesenheit von Landrat Johann Kalb (CSU), Rotary-Präsident Göran Hajak, Wilhelm Dorsch von der Bamberger Tafel und Klaus Stieringer vom Stadtmarketing die erste Kugel aufhängen und damit den Startschuss für dieses große Gemeinschaftswerk geben. Starke würdigte diese Aktion als wichtigen Anker für die in Not geratenen Bürger der Stadt und bedankte sich bei allen Beteiligten: bei dem Initiator Wilhelm Dorsch, dem Rotary Club Bamberg, dem Gartenbauamt und dem Stadtmarketing, vor allem aber bei den Bamberger Bürgern, die in jedem Jahr durch den Kauf einer Kugel die Initiative unterstützen.


Idee kommt gut an

Göran Hajak betonte, dass dem Bamberger Service-Club viel an diesem Projekt liege. Der gesamte Spendenerlös kommt dem Bamberger Tafel e. V. zugute. Die Mitglieder des Rotary Clubs Bamberg werden sich auch in diesem Jahr wieder persönlich dafür einsetzen, dass die tolle Idee des Baumes der Hoffnung für die Besucher der Stadt Bamberg in der Vorweihnachtszeit Ansporn und Motivation zugleich sein wird, die beeindruckenden Ergebnisse zugunsten der Bamberger Tafel nochmals zu verbessern.
Der Baum stammt übrigens aus den Wäldern des Rotariers Christoph Schenk Graf von Stauffenberg, die Bilog Service Group sorgte für den Transport und das Gartenbauamt für die Aufstellung des Prachtstücks. Die Auftaktveranstaltung wurde durch den Gesang einer Gruppe des Kindergartens St. Stephan umrahmt. Übrigens: Die Idee der sichtbaren Hilfe durch die Spende einer Weihnachtskugel hat inzwischen 45 Kommunen veranlasst, diese Aktion zu übernehmen. rs