Nach ersten Zahlen dieses Jahres waren junge Menschen in Bayern an mehr Unfällen beteiligt, aber es gab weniger Verletzte und Tote. Der ADAC richtet einen Appell an Fahranfänger.
Junge Autofahrer waren dieses Jahr bereits in deutlich mehr Unfälle verwickelt als im Vorjahreszeitraum - aber es gab dabei weniger Verletzte und Tote. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums und des ADAC Südbayern ereigneten sich in den ersten fünf Monaten 9248 Unfälle mit Autofahrern zwischen 18 und 24 Jahren, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die vorläufigen Unfallzahlen seien in diesem frühen Stadium des Jahres aber noch schwankend, unterstrich das Innenministerium. Nach bisherigen Zahlen seien die Unfälle mit Personenschaden in diesem Zusammenhang mit 2666 um 2,9 Prozent rückläufig.
ADAC wirbt bei jungen Leuten für Fahrsicherheitstrainings
Die Zahl der Unfalltoten sank von 30 auf 17 - ein Minus von gut 43 Prozent - und die Zahl der Verletzten ging um 2,6 Prozent auf 3.997 zurück. Der Anstieg der Verkehrsunfälle mit jungen Autofahrern betreffe daher in erster Linie Blechschäden.
Der ADAC Südbayern appellierte an Fahranfänger und junge Fahrer, ihre Fahrpraxis auszubauen und an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. "Wer Gefahrensituationen wie plötzliches Ausweichen oder Bremsen unter professioneller Anleitung trainiert, gewinnt Sicherheit und kann im Ernstfall schneller reagieren", sagt David Dodaro, Fahrsicherheitstrainer beim ADAC Südbayern.
Immer wieder ereignen sich auf den Straßen Bayerns aber auch schwerste Verkehrsunfälle. Bei einem Unfall im Landkreis Eichstätt sind kürzlich drei Menschen ums Leben gekommen.
Vorschaubild: © Armin Weigel/dpa (Symbolbild)