Geradezu legendär war einst das Blau, das in einem für seine Zeit einzigartigen chemischen Prozess in Grub am Forst hergestellt wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Produktion der so genannten Blaufabrik allerdings keinen sonderlichen Umweltauflagen unterworfen. Das sieht man heute anders. Deswegen muss sich nun die Gemeinde mit Altlasten beschäftigen, die als letzter Rest vom einst gerühmten Berlinerblau aus Grub im Boden geblieben sind. Es geht um Cyanid und es geht um 30 000 Tonnen Erde, die entsorgt werden müssen. "Am 5. September fangen wir an", sagt Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG).
Vor Ort wird schnell klar, worum es geht. An einigen Stellen erinnert der Boden in schillerndem Blau an das Unternehmen, das einst der Gemeinde zu Glanz verhalf.