Der TSV Oberthulba sei bei seinen sportlichen Angeboten breit aufgestellt und immer wieder kämen neue Ideen auf den Tisch, sagte Vorsitzender Matthias Hüttl bei der Jahreshauptversammlung. Mit der Vermietung von Halle, Sportheim und Kegelstube gehe es auch wirtschaftlich nun wieder aufwärts. In diesem Zusammenhang wies er auf den hohen zeitlichen Aufwand für Mietverträge, Übergaben und -nahmen hin und bat um Nachsicht, wenn nicht jeder Wunsch nach Mieten der Räumlichkeiten erfüllt werden könne.

647 Mitglieder

Der TSV hat aktuell 647 Mitglieder, davon rund ein Drittel Kinder und Jugendliche. Hüttl bat auch weiterhin um Unterstützung, jede helfende Hand werde gebraucht. Er wies auf die Rama-Dama-Aktion am 25. Juni hin, sie diene gleichzeitig der Geländevorbereitung für das große Sommerfest. Schatzmeister Frank Mersdorf berichtete über eine nahezu ausgeglichene Einnahmen- und Ausgabensituation beim Verein. Die Beschaffung von Trainingsequipment, Investitionen rund um den Rasenmäher und die Bänke am Nebenplatz seien die nächsten Maßnahmen. Der wirtschaftliche Bereich sei aus den bekannten Gründen weniger gut gelaufen, berichtete Finanzverwalterin Sonja Kamperdicks. Die Verluste in Höhe von rund 4000 Euro hätten aber durch die Einnahmen mit Bandenwerbung abgefedert werden können. Hoffnung gemacht hätte aber gerade die vergangene Woche mit drei Veranstaltungen, darunter die erfolgreiche Durchführung eines Relegationsspiels.

Der Markt Oberthulba und der TSV seien gute Partner, bedankte sich Bürgermeister Mario Götz bei den Verantwortlichen. Durch die Berichte der Abteilungen und Mannschaften wurde das vielseitige sportliche Angebot des TSV sichtbar. So habe der Jugendfußball dank der Spielgemeinschaften in jeder Klasse eine Mannschaft gestellt. Die Leichtathletik befindet sich im vierten Wettkampfjahr und konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie besteht derzeit aus drei Gruppen mit 51 Kindern und fünf Übungsleitern, eine vierte Gruppe sei in Planung.

Die Abteilung Tennis nahm mit drei Mannschaften erfolgreich am Rundenwettkampf teil. Im Herrenfußball I. und II. Mannschaft sei noch Luft nach oben, hier hätte auch die Trainingsbeteiligung teilweise zu wünschen übrig gelassen. Das Torwart-Problem, es seien sechs verschiedene Torhüter zum Einsatz gekommen, sei für die nächste Saison gelöst. Erwähnung fanden noch die Abnahmen des Deutschen Sportabzeichens, Kinderturnen, Damengymnastik, Freizeitvolleyball und die Schwitz-Dich-Fit-Gruppe. Das 50-jährige Bestehen des 1971 angelegten Sportplatzes hätte im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden können, der kleine Geburtstag solle nun am 3. Juli stattfinden, sagte Hüttl. 2024 sei zwar noch etwas hin, dennoch sei dies das Jahr, in dem der TSV Oberthulba sein 75-jähriges Bestehen feiern werde, welches bereits jetzt in die Planung gehen soll.

Werner Fischer brachte ein, dass der aktuelle Jahresbeitrag für Kinder und Jugendliche seit zehn Jahren unverändert geblieben sei. Er sprach sich für eine moderate Erhöhung aus, ohne einen Betrag zu nennen. Die Vorstandschaft wird darüber entscheiden. Außerdem sei man ab August diesen Jahres auf der Suche nach einer Betreuungskraft für die Kegelbahn.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Michael Halbig, Stefan Hein und Jennifer Schmitt geehrt. 40 Jahre Mitglied sind Ursula Beiersdörfer, Vera Söder und Bernd Waldner. Seit 50 Jahren dabei sind Heinz Reidelbach, Harald Halbig, Ingrid Klein, Gertrud Kleinhenz und Gerald Leser. Die TSV-Treueurkunde in Silber für 60 Jahre erhielt Rudi Henz. Erstmalig verlieh der TSV die Treueurkunde in Gold für 70 Jahre Mitgliedschaft an Heinz und Helmut Halbig.